Samstag, 13. Februar 2016

[Rezension] Die Tribute von Panem 3 - Flammender Zorn von Suzanne Collins

Genre: Dystopie
Erscheinungstermin: 20.01.2011
Verlag: Oetinger Taschenbuch
ISBN 9783841501363
432 Seiten
Autor: Suzanne Collins
Serie: ja (Band 3)

Die Tribute von Panem 1 - Tödliche Spiele
Die Tribute von Panem 2 - Gefährliche Liebe



„Ich stehe da und schaue zu, wie sich eine dünne Ascheschicht auf meine abgetragenen Lederschuhe legt.“ – Erster Satz

Die Aufmachung:
Da sind sie. Die berühmten Augen, die durch die Blätter gucken. Wenn ich die Cover sehe, höre ich es schon direkt wieder pfeifen.

Das Feeling:
Ich fand den dritten Band ziemlich deftig. Einfach weil es Krieg war und somit kann man sich auch vorstellen, welche Stimmung im allgemeinen herrschte. Es war alles ziemlich angespannt.

Das Setting:
Das Setting teilt sich eigentlich in zwei Schauplätze auf. Zuerst die Zeit in Distrikt 13 mit gelegentlichen Ausflügen und dann der Krieg im Kapitol.

Der Plot:
"Schwer verletzt wurde Katniss von den Rebellen befreit und in Distrikt 13 gebracht. Doch ihre einzige Sorge gilt Peeta: Die Regierung setzt alles daran, seinen Willen zu brechen, um ihn als Waffe gegen die Rebellen einzusetzen. Gale hingegen kämpft weiterhin an der Seite der Aufständischen, und das ohne Rücksicht auf Verluste. Als Katniss merkt, dass auch die Rebellen versuchen, sie für ihre Ziele zu missbrauchen, wird ihr klar, dass sie alle nur Figuren in einem perfiden Spiel sind " - Klappentext

Ich bin am Anfang ziemlich gut rein gekommen und hatte keine Schwierigkeiten der Handlung zu folgen. Zwar hatte ich etwas Angst, dass sich während der Zeit, die Katniss in Distrikt 13 erholt, etwas zäh wird, aber es war super spannend.

Auch der Mittelteil hat mich schockiert und gefesselt. Es war so überaus faszinierend, wie der Krieg die Charaktere verändert hat. Aber auch irgendwie traurig und perfide. Ich konnte das Buch einfach nicht aus der Hand legen, in der Hoffnung, dass sich alles zum Guten wendet.

Am Ende - und ich glaube nicht, dass ich jetzt spoilere - ist natürlich alles gut ausgegangen. Ich würde aber nicht soweit gehen zu behaupten, dass dieses Buch ein Happy End hatte. Um ehrlich zu sein, war ich ziemlich geschockt, denn der Krieg hat viele opfer gefordert. Nicht nur leben, sondern auch geistige Gesundheit vieler Charaktere.

Die Umsetzung/Der Schreibstil:
Ich hatte ganz vergessen, wie authentisch die Autorin ihre Bücher schreibt. Mir ist im regelmäßigen Abstand ein Schauer über den Rücken gelaufen und ich war an manchen Stellen wirklich ziemlich geschockt. Konnte aber vieles gar nicht so schnell verarbeiten, weil schon das nächste Ereignis auf mich gewartet hat. Am Ende habe ich das Buch zugeklappt und war kurz etwas durcheinander. Sowas zu schaffen ist wirklich echte Kunst. Ich ziehe meinen Hut vor der Autorin und hoffe, dass Sie bald wieder solche geniale Bücher schreibt.

Ganz ehrlich? Volle mögliche Punktzahl! Ich kann die Panem-Reihe wirklich jedem empfehlen. Mehr gibt es eigentlich nicht zu sagen.

Kommentare:

  1. hey,

    eine sehr schöne Rezi :)
    Ich muss ja sagen, ich finde die Bücher unter anderem so gelungen, eben weil der Krieg und die Spiele nicht spurlos an den Charas vorbeiziehen. In vielen Büchern ist es ja so, dass die Figuren durch so viele schlimme Sachen gehen und trotz allem ist immer alles friede freude Eierkuchen, wenn sie es überstanden haben. In der Reihe ist es eben wie im wahren Leben - solche Dinge verändern einen und die Autorin schafft es wirklich super, diese Veränderungen auch darzustellen.

    Zu den tatsächlichen Toten im Buch - schrecklich. *SPOILER* Gerade Finniks Tod hab ich der Autorin kaum verziehen, ich mag ihn doch so sehr *wein*

    Liebe Grüße
    Lena

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    1. Huhu Lena,

      Oh das hab ich auch sehr schlecht verkraftet. Vor allem die Art und Weise haben mich richtig fertig gemacht. Trotzdem konnte ich nicht trauern, weil es ja direkt wieder weiter ging.

      Ich finde es gut, dass die Autorin nichts beschönigt hat.

      LG
      Steffi♥

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  2. Hallo,

    wirklich sehr schöne rezi, während ich sie gelesen habe, war ich wieder total im Panem- Fieber und habe mich daran erinnert, wie ich das Buch gelesen habe.
    Ich fand es ehrlich gesagt auch echt authentisch, dass der Krieg Katniss, Peeta und und und verändert hat und das am Ende nicht alles super ist.
    Ich würde auch nicht unbedingt behaupten, dass es ein Happy end ist, aber eben auch kein düsteres Ende.
    Ich habe auch schon einige Male bei den Buch ein Tränchen verdrückt und am Ende, beim Epilog musste ich auch ein wenig weinen, da dann doch meine Lieblinge zumindest in Sicherheit waren :D

    Liebe Grüße
    Anna

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    1. Huhu Anna,

      Danke für dein Kompliment.
      Weinen konnte ich leider erst nachdem ich das Buch zugeklappt hatte und alles in Ruhe verarbeiten konnte, weil ich wusste, dass nichts mehr folgt.
      Ich hoffe, dass uns die Autorin nochmal mit ein paar Büchern beschenkt.

      LG
      Steffi♥

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