Sonntag, 27. Dezember 2015

[Rezension] Skulduggery Pleasant 8 - Die Rückkehr der toten Männer

Genre: Urban-Fantasy
Erscheinungstermin: 14.10.2014
Verlag: Loewe
ISBN 9783785575499
704 Seiten
kaufen: hier
Autor: Derek Landy
Serie: ja (Band 8)




„Im Lager der Warlocks war es dunkel und still“ – Erster Satz

Die Aufmachung:
Das Cover ist diesmal sehr dramatisch. Man sieht Walküre, die entweder tot oder bewusstlos in Skulduggerys Armen liegt und im Hintergrund sieht man eine Stadt brennen. Das hat meine Erwartungshaltung an diesen Band bis ins unendliche gesteigert.

Das Setting:
Das Buch spielt wie immer in Dublin. Größtenteils in Roarhaven, aber diesmal besuchen wir auch andere Schauplätze auf der ganzen Welt.

Das Feeling:
Irgendwie wirkt das ganze Buch sehr beklemmend. Der Krieg, der Putsch und die Invasion verbreiten eine sehr bedrückende Weltuntergangsstimmung. Gut in den Bänden davor war es auch immer so, dass die Handlung auf eine drohende Apokalypse hingearbeitet hat, aber diesmal war das Ausmaß ziemlich gewaltig. 

Der Plot:
"Es herrscht Krieg! Doch diesmal ist es der Hohe Rat selbst, die Vereinigung aller Sanktuarien der Welt, der sich gegen die Iren wendet. Denn Irland ist eine Quelle der Magie und das weckt Begehrlichkeiten. Und so kämpfen nun Zauberer gegen Zauberer in einem sinnlosen Bruderkrieg, während im Verborgenen Hexen und Warlocks nur darauf warten, die Zauberergemeinschaft an ihrer verwundbarsten Stelle zu treffen. Aber Irland hat eine Geheimwaffe – die Toten Männer. Jene unerschrockene Truppe von Helden um Skulduggery Pleasant, die schon gegen Mevolent gekämpft haben. Und mitten unter ihnen ein neues Mitglied: Walküre Unruh, Skulduggerys erwachsen gewordene Gefährtin. Niemand ahnt, dass Walküre selbst die größte Zerstörung bringen wird ... " - Klappentext

Am Anfang hatten wir einen gewohnt guten Einstieg in die Handlung und es ging direkt spannend und bewegungsreich zur Sache. Das ist immer der Vorteil an solchen Reihen. weil man direkt einsteigen kann, ohne viel erklären zu müssen, weil das meiste schon bekannt ist.

Der Mittelteil rauscht dahin und ich habe mich richtig auf die toten Männer gefreut. Ich bin durch die 700 Seiten geflogen und war von der Handlung total gefangen. Hier habe ich zwei kleine Zitate für euch, um euch einen Eindruck von toten Männern zu geben.

>>"Hmmm", machte Walküre.
Ravel schaute sie an. "Ja?"
Ihr Kopf fuhr herum. "Was?"
"Du wolltest etwas sagen?"
Sie starrte ihn an. "Nö. Nur... zustimmen."
Skulduggery seufzte. "Dexter, bitte zieh dein T-Shirt an. Walküre ist abgelenkt."
"Bin ich nicht", widersprach sie. Dann lächelte sie Vex an. "Meinetwegen musst du dein T-Shirt nicht anziehen."<< - Zitat  Seite 232

>>"[...] Wir sind wahrscheinlich so schnell, dass du gar keine Zeit hast, wegen der Enge nervös zu werden, glaub mir. Du schaffst das schon, Walküre."
Die übrigen Toten Männer traten zu ihnen.
"Oh, Mist!", rief Saracen, als er das Loch sah. 
Walküre schnkte ihm ein schiefes Lächeln. "Hast du auch Platzangst?"
"Nö", antwortete Shudder für ihn. "Er ist bloß zu fett."<< - Zitat Seite 322

Das Ende war allerdings zu viel. Zu viele Tote, zu viel Krieg, zu viel Verrat, zu viel traurig und viel zu episch. Ich war etwas überfordert und mir schwirrt ehrlich gesagt jetzt noch der Kopf.

Die Charaktere:
Walküre ist mir diesmal ziemlich auf den Geist gegangen. Sie hatte ständig Durst, Hunger, war Müde oder hatte Schmerzen. Ich konnte es wirklich nicht mehr lesen, weil ich normalerweise kein Mimimi spreche.

Auch Skulduggery ist etwas aus der Rolle gefallen. Er war nicht nicht annähernd so charmant und witzig, wie sonst. Außerdem war er nicht mehr cleverer als alle anderen, sondern hat sich ziemlich oft veralbern lassen.

Die Nebencharaktere waren auch zu viel. Durch diese gesamten politischen Machenschaften und Meuchelmorde, ist eine ziemlich hohe Anzahl an Namen gefallen, die Mann sich gar nicht alle merken konnte. Aber natürlich haben wir auch wieder alte Bekannte getroffen. Tanith Low und Vaurian Sacpegrace ♥ (aber auf keinen Fall in dieser Kombination!)

Die Umsetzung/Schreibstil:
Der Schreibstil und die Umsetzung waren perfekt. Ich habe eigentlich nichts anderes erwartet. Sehr humoristisch und detailreich. Derek Landy ist mein Held.
Ich muss es jetzt leider sagen. Dieses Buch war das schlechteste seiner Reihe. Der ganze Krieg hat mich gelangweilt und die gerade die Schlacht um Roarhaven hat mir überhaupt nicht zugesagt. Aber das schlechteste Buch einer grandiosen Reihe ist immer noch ein sehr gutes Buch. Also bin ich trotz allem sehr zufrieden, aber auch traurig, weil dieses Buch das vorletzte war. 

Samstag, 26. Dezember 2015

[Lesen] Lesend & Blubbernd durch die Weihnachtszeit by Anka_Tag 6


Heute ist Tag 6 des Weihnachtslesevents bei Anka. Und heute haben wir einen gemeinsamen Lesenabend, auf den ich mich schon sehr freue. 

13:54 Uhr
558/700 Seiten

Mein Leseziel von gestern habe ich erreicht. Yuhu und ich habe sogar noch ein paar Seiten aufgeschlagen. Ich würde gerne versuchen das Buch heute noch zu Ende zu lesen. Mal sehen, wie weit ich komme. Aber jetzt präsentiere ich euch erstmal die Aufgaben für heute.

Tagesaufgaben:

1) Heute drehen wir den Spieß um! Gönne dir heute ein paar Minuten Zeit, in denen du dich in Ruhe AUF DEINEM BLOG umschaust. Gibt es etwas, das du verändern möchtest? Was gefällt dir besonders gut und woran möchtest du arbeiten? Welche Beiträge planst du für die nächsten Tage/Wochen? Lass uns an deinen Ideen teilhaben und wir verraten dir, auf welchen Beitrag wir uns am meisten freuen! 
2) Statte mind. 5 Blogs von der Teilnehmerliste einen Besuch ab, auf denen du bisher nicht vorbeigeschaut hast und stimme ab, auf welchen Beitrag du dich in nächster Zeit am meisten freuen würdest (hier empfiehlt es sich, diese Aufgabe erst gegen später zu erledigen, wenn die meisten Teilnehmer ihr Update gepostet haben) 
3) Heute wollen wir GEMEINSAM lesen! Ich lade dich ab 21:00 Uhr zur Langen Lesenacht ein. Hier erwarten dich nicht nur jede Menge Lesemotivation, sondern auch neue spannende Fragen und Aufgaben!

Was möchte auf meinem Blog für das nächste Jahr verändern? 
Darüber habe ich schon den ganzen Monat nachgedacht und habe auch schon ein paar Aktionen geplant und Beiträge vorbereitet, die nächstes Jahr hier online gehen.
Zum Beispiel werde ich immer Anfang des Monats nach eurem Lieblingsbuch fragen. Hierbei ist jeden Monat eine andere Coverfarbe an der Reihe und am Ende des Monats könnt ihr sogar mein Lieblingsbuch in dieser Farbe gewinnen. 
Außerdem möchte ich auf meinem Blog gerne das Thema Musik etwas präsent machen und stelle aus diesem Grund jeden Mittwoch ein Album vor, dass mich musikalisch beschäftigt hat. 
Ich freue mich darauf, eure Meinungen zu den Veränderungen zu lesen ;) 

Die zweite Aufgabe werde ich wie vorgeschlagen erst später bearbeiten.

Freitag, 25. Dezember 2015

[Lesen] Lesend & Blubbernd durch die Weihnachtszeit by Anka_Tag 5


Heute ist Tag 5 des Weihnachtslesevents bei Anka. Ich bin von gestern wirklich positiv überrascht. Ich habe mir den ganzen Tag irgendwie viel stressiger vorgestellt.

25.12.2015
15:28 Uhr
Heute bin ich etwas später dran, weil ich keine Lust auf meinen Laptop hatte und nur ein wenig mit dem Handy gesurft habe. Jetzt bin ich aber da um die aktuellen Tagesaufgaben zu bearbeiten:

Tagesaufgaben:

1) Ich bin neugierig! Zeige bzw. erzähle uns von deinen buchigen Weihnachtsgeschenken! Was lag unterm Weihnachtsbaum, das mit deinem Hobby Lesen zu tun hat?
2) Statte mind. 5 Blogs von der Teilnehmerliste einen Besuch ab, auf denen du bisher nicht vorbeigeschaut hast und hinterlasse mind. je einen Kommentar.
3) Heute soll auch wieder ein bisschen gelesen werden. Wie viel? Das lass jemanden aus deiner Familie oder aus deinem Freundeskreis entscheiden. Diese Person soll eine Seitenzahl nennen, bis zu der du am heutigen Tag versuchst zu lesen.

Neben diversen Gutscheinen, die ich gestern abgegriffen habe, konnte ich gestern auch mein Wichtelpaket auspacken. Da war einiges für mein buchiges Herz dabei. Uuuund als ich gestern auf die Arbeit gekommen bin und in meinen Spint geguckt habe, habe ich eine selbstbemalte Tasse mit jede Menge Naschi und Tee darin in meinem Spint gefunden ;) 

Dann habe ich heute morgen kurz mit meinem Freund gesprochen. Ich war auf Seite 425/700 meines Buches und habe ihn gefragt bis zu welcher Seite ich lesen soll. Der Scherzkecks meinte dann bis Seite 426. Hat sich dann aber nach einer kleinen Rangelei für 525 entschieden. ^^

Jetzt bin ich bei 446/700 und begebe mich auf Blogtour.

Donnerstag, 24. Dezember 2015

[Special] Auspacken meines Wichtelpakets

Ich freue mich, dass ich euch heute endlich mein ausgepacktes Paket präsentieren kann, dass schon einen gefühlten Monat bei mir herumsteht und mich höhnisch angrinst, weil ich es nicht auspacken durfte. Guckt doch mal rein, wie es mich angrinst.


Ich habe mich dann ganz tapfer bis heute Abend zurückgehalten und mir zuerst die Karte angesehen, um dann direkt das Buch anzukratzen und es vorsichtig zu öffnen. 



Und tada ein Buch von meiner Wunschliste. Ich habe mich sehr gefreut, weil ich wirklich gehofft habe, dass es dieses wird. Ich versuche ja nächstes Jahr meine Reihen zu beenden.

Nachdem ich dann den Rest ausgepackt hatte, konnte ich diesen tollen Haufen mein eigen nennen. 


Neben neuem Naschi, Tassenkuchen und Tee habe ich hier noch mein kleines persönliches Highlight ausgepackt. 


Ein SuB-Glas, aber nicht nur irgendeines, sondern MEIN SuB-Glas. Mein Wichtel hat sich die Mühe gemacht all meine SuB-Bücher auf kleine Zettel zu schreiben und sie in das Glas zu packen. Ich musste sogar schon welche aussortieren. 


Ich habe mich richtig erschrocken. Das ist ja schon irgendwie eine beträchtliche Anzahl von Büchern, die ich in dieser kurzen Zeit gelesen habe ^///^

Ich muss mich gaaaanz herzlich bei meinem lieben Wichtel bedanken, weil ich schon so lange Zeit vorhatte, mit ein SuB-Glas zu machen und jetzt habe ich so ein schönes zu Weihnachten bekommen.
Als ich dann auf die Suche nach meinem Wichtel gegangen bin hat mich der Hinweis begleitet, dass sie dieses SuB-Glas so ähnlich auch bei sich auf der Seite hat und ich habe nach einem genauen typografischen Abgleich diesen Blog hier als meinen Wichtelblog ermittelt:


Ich habe mich da nicht nur über die tollen Geschenke gefreut, sondern auch darüber, dass ich auf so einem schönen Blog stöbern konnte. Danke liebe Viktoria. Ich habe mich sehr über das tolle Paket gefreut. 




[Lesen] Lesend & Blubbernd durch die Weihnachtszeit by Anka_Tag 4


Heute ist Tag 4 des Weihnachtslesevents bei  Anka und gleichzeitig Heiligabend. Erstmal wünsche ich euch allen Frohe Weihnachten und besinnliche Tage.

24.12.2015
08:48 Uhr
Seite 367 Seiten/700
Ich bin gestern nicht bis zu meinem Leseziel gekommen. Mir sind um 22:00 Uhr die Augen zu gefallen, weil ich schon so früh auf der Arbeit sein musste und das nicht gewohnt bin^^

Gerade wurden wir von den Kindern aus den Bett geschmissen, die mit ihren spitzen Knochen auf uns rumgeklettert sind. Hier sind die Tagesaufgaben für heute;

Tagesaufgaben:
1) Erzähle uns kurz, wie du den heutigen Tag verbringen wirst. Wie feierst du Weihnachten? Wie läuft der Tag traditionell bei dir ab? Was gibt es zu essen? 
2) Hinterlasse auf 4 teilnehmenden Blogs liebe Weihnachtsgrüße

Nach unserem spartanischen Frühstück machen wir uns gleich langsam fertig und gehen dann um 11:30 Uhr zu den Schwiegereltern. Gegen zwölf gibt es dort das Mittagsessen. Ganz klassischer Braten mit Rotkohl, Klößen und was da sonst noch zu gehört. 
Dann muss ich leider leider um 14 Uhr auf der Arbeit sein. Da werde ich dann einsam vor meinem kleinen Tannenbäumchen sitzen, die Gäste empfangen, Obstsalat schnibbeln und ein paar Marketingmaßnahmen für nächste Woche vorbereiten. 
Um 18 Uhr habe ich dann Feierabend und mach mich wieder auf zu Schwiegermama und -papa. Während mein Freund und die Kinder den ganzen Tag dort verbringen "durften" komme ich dann erst wieder zur Bescherung XD.
Ich freue mich schon auf das auspacken (obwohl ich gar nicht weiß, ob ich etwas bekomme), weil ich es liebe anderen Geschenke zu machen. 
Wir werden dann irgendwann nach Hause gehen und ich werde mich unter die Dusche stellen, weil meine Haare den Geruch von Rauch aufsaugen, wie ein Schwamm und dann habe ich tatsächlich noch etwas Zeit zum lesen.

Hier sind die vier Blogs auf denen ich meine Weihnachtsgrüße verteilt habe:

09:20 Uhr:
Da ich ja schon erwähnt habe, dass mein Tag heute etwas arg verplannt ist, werdet ihr mich heute nicht mehr lesen. Wir sehen uns also spätestens morgen.

Mittwoch, 23. Dezember 2015

[Lesen] Lesend & Blubbernd durch die Weihnachtszeit by Anka_Tag 3


Heute ist Tag 3 des Weihnachtslesevents bei  Anka. Ich freue mich über die heutigen Tagesaufgaben und auf mein tolles Buch. Zum Glück habe ich mir eines ausgesucht, dass richtig gut ist. 

23.12.2015
17.43 Uhr
Uff heute war ein sehr langer Arbeitstag und ich bin froh, dass ich jetzt heute Abend frei habe und mich auf das Leseevent konzentrieren kann. 

Tagesaufgaben:
1) Setze dir heute Morgen dein persönliches Leseziel für den Tag (z.B. 100 Seiten, 1 Stunde pure Lesezeit, aktuelles Buch beenden) und versuche es bis um Mitternacht zu erreichen
2) Besuche mind. 3 Blogs, die du auf der Teilnehmerliste findest und hinterlasse jeweils mind. 2 Kommentare unter verschiedenen Beiträgen (kein SPAM bitte, aber das versteht sich von selbst, oder?)
3) Hast du deine Umgebung schon weihnachtlich dekoriert? Präsentiere uns deine Lektüre in einem weihnachtlichen Setting! (ich freue mich auf viele Fotos, gern auch bei Instagram & Co. mit unserem Hashtag #blubberxmas versehen)

Also mein Ziel für heute muss ich in zwei Etappen teilen. Zum einen möchte ich gerne die restlichen 50 Seiten, die gestern noch von der Tagesaufgabe übrig geblieben sind zu Ende lesen und ich mag gerne heute noch 100 zusätzliche Seiten runterspuhlen. Also ist mein Ziel für heute Bis Seite 433 zu kommen.

Jetzt begebe ich mich erstmal auf Blogtour^^.

19:20 Uhr:
Meine Blogtour ist durch und ich habe noch keine einzige Seite gelesen, weil ich nebenbei mit den Kindern noch Transformers gucke. Wir haben Popcorn, Heimkino und Malzbier für unseren Kinoabend. Ich werde aber jetzt trotzdem ein bisschen in meinem Buch blättern.

Meine heutigen drei besuchten Blogs:

Zuvor habe ich aber noch das Bild von meinem Buch und seinen Geschwistern als Weihnachtsbaum, um die dritte Aufgabe ebenfalls abhacken zu können und mich somit auf mein Buch stürzen zu können:


Dienstag, 22. Dezember 2015

[Lesen] Lesend & Blubbernd durch die Weihnachtszeit by Anka_Tag 2


Heute ist schon Tag 2 des Weihnachtslesevents bei  Anka. Ich freue mich über die heutigen Tagesaufgaben und auf mein tolles Buch. Zum Glück habe ich mir eines ausgesucht, dass richtig gut ist. 

22.12.2015_Tag2

Tagesaufgaben:
1) Lies mindestens 100 Seiten in deinem aktuellen Buch 
2) Besuche 5 Blogs, die du auf der Teilnehmerliste findest und hinterlasse jeweils 1 Kommentar (kein SPAM bitte, aber das versteht sich von selbst, oder?) 
3) Such dir aus deinen 5 besuchten Blogs 1 aus, den du bisher noch nicht kennst, schau ihn dir in Ruhe an und fülle folgenden Steckbrief aus: 
Blogname: 
Name der Bloggerin / Name des Bloggers: 
Ich habe mich für diesen Blog entschieden, weil...: 
3 Infos, die ich über den/die Blogger/in herausgefunden habe: 
3 Bücher, die der/die Blogger/in gelesen hat (du darfst gern die jeweiligen Rezis verlinken): 
Das gefällt mir besonders gut auf dem Blog: 
Eine Gemeinsamkeit mit dem/der Blogger/in: 
Ideen/Anregungen/Vorschläge/Wünsche: (ob du diesen Steckbrief in deinen Update-Post einbindest oder für die Blogvorstellung einen eigenen Beitrag veröffentlichst, bleibt dir überlassen)

09:17 Uhr 
280/700 Seiten
Ich habe diesen morgen schon mit 50 wundervollen Seiten aus Skulduggery gestartet. Und endlich sind die toten Männer wieder da. Ein Haufen von Helden, über die in den vorherigen Bänden immer nur gemunkelt wurde. Sie sind wieder da ♥.

Jetzt gehe ich ein wenig auf Blogtour und werde die Tagesaufgaben 2 + 3 erledigen, weil ich nicht weiß, wie erledigt ich heute nach der Arbeit sein werde und dann auch lieber noch die restlichen 50 Seiten inhalieren möchte, bevor ich in hoffentlich abenteuerliche Träume springe. 

Meine besuchten Blogs:


Und hier mein ausgefüllter Steckbrief: 
Lesemaus87 von Rebecca Reiss
Ich habe mich für diesen Blog entschieden, weil ich das Design toll finde und wir anscheinend im selben Jahr geboren sind. Es war eine spontane Entscheidung.

Rebecca ist ein Engelfan. Rebecca hat im April die deutsche Fantasy Autorin Aileen P. Roberts getroffen, die leider diesen Monat viel zu jung gestorben ist. Ihr Blog ist schon über zwei Jahre alt.  

Ein Buch, dass ich eigentlich lesen wollte, mich dann aber nicht getraut habe, weil ich wirklich extreme Angst vor solchen Einrichtungen habe. 

Weil auch ich der Meinung bin, dass man dieses Buch gelesen haben muss, egal welches Genre man sonst liest. Es hat mich auch sprachlos zurückgelassen.

Einfach ein toller Jugendroman, der auch mich begeistert hat. Unsere Gedanken wabbern hier vollkommen im Einklang.

An Rebaccas Blog gefällt mir besonders gut, dass er sehr authentisch ist. Sie macht nicht viel Trara um Aktionen oder sonstige Sachen, sondern postet einfach ihre ehrliche Meinung zu den Büchern. Schön zu lesen waren die Beiträge über die Buchmessen. Vor allem wegen der vielen Fotos. 

Rebecca hat Nick aka "Der Buchtoaster" auf der FBM getroffen. Nick hat mir im Rahmen einer Challenge im November 2014 - oh mein gott, ist das schon so lange her? - drei Bücher von meinem SuB ausgesucht, die ich lesen sollte. Außerdem sind wir beide von 1987. Best Year Ever ♥ 

Zum Schluss fehlt noch meine Anregung. Ich würde mir wünschen, dass du - liebe Rebecca - eine Willkommen oder Über mich Seite bei dir einrichtest, damit man dich ein wenig besser kennen lernen kann, wenn man auf deinem Blog unterwegs ist. Sonst kann ich nur sagen: Mach so weiter und bleib wie du bist. 

10:16 Uhr
So nachdem ich mich jetzt wieder auf den Blog rum getrieben hab  wie ein kleiner Streuner. Werde ich jetzt erstmal tanzend meine Wohnung auf Vordermann bringen und dann etwas zu essen kochen, damit mein Freund sich nachher den Bauch vollschlagen kann, wenn er nach Hause komme. 
Dann geht es zur Arbeit und wir sehen uns hier erst heute Abend wieder. 

Gestern:
Gerne würde ich euch den Post von gestern hier präsentieren, aber denn habe ich leider gerade gelöscht, weil ich Eule wohl noch nicht richtig wach bin. 

Deswegen hier kurz die Zusammenfassung meines Tages gestern:
Ich habe gestern 230/700 Seiten von meinem Buch "Skulduggery Pleasant 8 - Die Rückkehr der toten Männer" gelesen.


Zudem habe ich gestern folgende andere Teilnehmer besucht:


Samstag, 19. Dezember 2015

[Rezension und Reihenrückblick] House of Night 12 - Erlöst von P.C. Cast

Genre: Romantasy
Erscheinungstermin: 23.10.2015
Verlag: Fischer
ISBN 9783596031368
528 Seiten
kaufen: hier
Autor: P.C. Cast
Serie: ja (Band 12 - Abschluss)




„Mir war noch nie so düster zumute gewesen.“ – Erster Satz

Die Aufmachung:
Die House of Night-Reihe sieht im Regal ziemlich nett aus. Einheitlich reihen sich die zwölf Bände aneinander und die Schrift der Titel in den leuchtenden Farben sticht hervor. Auf den Covern sieht man immer einen oder mehreren der Protas und die Taschenbücher liegen zudem gut in der Hand. Die Schriftgröße ist angenehm und lässt die Seiten nur so dahin fliegen.

Das Setting:
Die Geschichte der Reihe spielt in Tulsa, in einem sogenannten House of Night. Hier wohnen gezeichnete Jungvampyre, die darauf warten sich zu richtigen Vampyren zu wandeln. Sie leben hier zur Schule und werden von den Vampyren betreut und unterrichtet. Sie brauchen nicht zwingend das Blut von Menschen, um zu überleben, aber sie trinken es ganz gerne. Sie leben mit den Menschen in "friedlicher" Koexistenz und beten Nyx, die Göttin der Nacht und des Mondes an. 

Der Plot:
Die junge Zoey Redbird wird gezeichnet und macht sich auf den Weg in das House of Night in Tulsa, um dort ihr neues Leben anzutreten. Schon bald stellt sie fest, dass sie nicht nur mit dem harten Schulalltag eines Teenager zurecht kommen muss, sondern, dass es dunkel Mächte gibt, die sich ihrer Göttin in den Weg stellen und das Gleichgewicht zwischen Licht und Dunkel zertören wollen.
Dabei muss sie es mit blutdürstigen Vampyren, Rabenmenschen, Unsterblichen, mächtigen Stieren und einer Irren Hohepriesterin aufnehmen, die sich ihr in den Weg stellen.

Ich hoffe, ich konnte jetzt soweit die Reihe gut zusammenfassen, ohne zuviel zu verraten.

Die ersten Bücher der Reihe haben sich wirklich hauptsächlich auf die Magie konzentriert, die die Vampyre antreibt das System war relativ einfach zu überblicken und man hat sich nach einiger Zeit daran gewöhnt, dass die Vampyre eher an einen Hexenzirkel erinnern, als an diverse Blutsauger, die man so aus Funk, Fernsehn und ...Fliteratur kennt.

In den späteren Bände hatte ich immer das Gefühl, dass die Autorin immer wieder einen drauf setzten musste und deswegen in verschieden Mythen gewildert hat, um die Story irgendwie zu stricken. Das wirkte zeitweise so, als ob der ganze Plot recht unüberlegt zusammengestellt wurden war. Das hat mich in der Mitte der Reihe sehr schwer gestört.

Am Ende hat alles wieder eine etwas strengeren roten Faden bekommen und ich konnte mich mit dem Plot wieder soweit anfreunden, dass ich die letzten Bände wieder ziemlich gut fand. Ganz zum Schluss wurde ich allerdings wieder etwas enttäuscht, denn der große Endkampf, auf den man im Prinzip schon die gesamte Zeit gewartet hatte, war so schnell vorbei, dass ich zuerst dachte, ein paar Seiten überblättert zu haben. Hier hätte der Geschichte ein bisschen mehr Bums und Drama ganz gut getan.

Generell konnte man sich aber nicht über fehlendes Drama beschweren. Sowohl epische, als auch kitschige Szenen haben sich ohne Unterlass aneinander gereiht, sodass mir aus den Seiten förmlicher der Glitzerstaub entgegen sprang.
Es gab aber auch Szenen, die so grausam waren, dass ich mich gefragt habe, ob ich gerade tatsächlich ein Jugendbuch in den Händen halte.

Die Charaktere:
Mit der Hauptprotagonistin hatte ich anfangs so meine Probleme. Hauptsächlich deswegen, weil sie vier oder fünf Männer/Jungs um sich hatte und es mit der treue da auch nicht so genau nahm. Als sie dann in einem der späteren Bände ihre "wahre" Liebe fand, konnte ich das nicht mehr richtig ernst nehmen, weswegen ich auch nicht das Gefühl bekommen habe, dass die beiden zusammengehörten.

Die Nebencharaktere waren leider oft sehr überzeichnet und somit nicht richtig ernst zu nehmen. Nachdem auch klar wurde, dass alle austauschbar waren, war die gesamte Charakterkonstellation etwas wirr. Leider konnte mich auch kaum einer von ihnen wirklich überraschen.

Was mich noch ein wenig gestört hat, war, dass alle irgendwie zwangsverkuppelt werden werden mussten.

Die Dialoge waren oft ziemlich gestellt und voller Extreme. Entweder viel zu flapsig oder sehr hochtrabend. Trotzdem konnte man sich recht schnell an die daran gewöhnen. Wenn man sich einmal darauf eingelassen hat, dann hat man durchaus seinen Spaß mit den Charakteren und gewinnt sie doch irgendwie lieb.

Die Umsetzung/Schreibstil:
Der Schreibstil war sehr kurzweilig und die Bücher lassen sich schnell lesen. Die Umsetzung jedoch hat mir nicht so gut gefallen, eben weil in der Reihe sehr viele Elemente verbaut wurden und ich stellenweise die klare Linie vermisst habe. Meiner Meinung nach, hätte die Reihe gut um die Hälfte gekürzt werden können.

Ich bin froh, dass es nun endlich zu Ende ist. Bei mir stellte sich allerdings kein melancholisches Gefühl ein, wie zum Beispiel bei Harry Potter oder Percy Jackson, weil der letzte Band wirklich es armselig gestaltet war. Trotzdem konnte die Autorin einen tollen Schlussgedanken und auch Werte vermitteln, die in unserer Zeit viel zu oft vergessen werden. Disney sollte sich die Filmrechte an dieser Reihe sichern. Etwas kitschige Lala, würde dem ganzen noch die rosane Pummelfeekrone aufsetzten. ;) 


Mittwoch, 16. Dezember 2015

[Rezension] Das Feuerzeichen 1 von Francesca Haig

Genre: Dystopie
Erscheinungstermin: 26.10.2015
Verlag: Heyne
ISBN 9783453270138
480 Seiten
kaufen: hier
Autor: Francesca Haig
Serie: ja (Band 1)




„Ich hatte immer gedacht, sie würden nachts kommen, stattdessen ritten die sechs Männer zur heißesten Zeit des Tages über das Flachland.“ – Erster Satz

Die Aufmachung:
Das Cover fand ich von Anfang an sehr faszinierend. Das Omega-Brandzeichen und die Optik von verbrannten Papier passen passen gut zu der Thematik des Buches.

Das Setting:
Das Buch spielt ca. 400 Jahre in der Zukunft. Technologie und Elektronik sind verboten, weil es vor 400 Jahren eine große Explosion und ein Feuer gab, dass fast die gesamte Menschheit ausgelöscht hat. Seit dieser Katastrophe werden nur noch Zwillinge geboren. Ein Alpha und ein deformierter Omega. Die beiden werden getrennt und die Omegas in Siedlungen gesperrt und von der Alphagesellschaft ausgesondert. Trotzdem bleiben beide immer Verbunden. Stirbt der eine, stirbt auch der andere. 

Der Plot:
"Als Zwillinge geboren, zu Feinden erzogen Vierhundert Jahre in der Zukunft: Durch eine nukleare Katastrophe wurde die Menschheit zurück ins Mittelalter katapultiert. Es ist eine Welt, in der nur noch Zwillinge geboren werden. Zwillinge, die so eng miteinander verbunden sind, dass sie ohne einander nicht überleben können. Allerdings hat immer einer von beiden einen Makel. Diese sogenannten Omegas werden gebrandmarkt und verstoßen. Es ist die Welt der jungen Cass, die selbst eine Omega ist, weil sie das zweite Gesicht besitzt. Während sie Verbannung, Armut und Demütigung erdulden muss, macht ihr Zwillingsbruder Zach Karriere in der Politik. Cass kann und will diese Ungerechtigkeit nicht länger ertragen und beschließt zu kämpfen. Für Freiheit. Für Gerechtigkeit. Für eine Welt, in der niemand mehr ausgegrenzt wird. Doch die Rebellion hat ihren Preis, denn sollte Zach dabei sterben, kostet das auch Cass das Leben …" - Klappentext

Der Anfang der Geschichte war ziemlich dröge. Zum einen, weil die ganzen Einzelheiten über die Welt erklärt wurden und zum anderen, weil die Handlung ziemlich auf der Stelle stand und die Hauptprotagonistin zur Passivität gezwungen war. Dann gibt es eine Wendung der Handlung (nach guten 100-150 Seiten) und der spannende Hauptteil beginnt.

Der Hauptteil der Geschichte konnte mich packen und war sehr spannend gestaltet. Mir haben vor allem die vielen Konflikte gefallen, die die Autorin in die Geschichte eingearbeitet hat. Vor allem der Gedanke der Zwei-Klassen-Gesellschaft, die trotz aller Ablehnung sehr eng miteinander verbunden ist, hat mich fasziniert.
Die Handlung selbst wurde genau im richtigen Maß immer wieder entschleunigt und nahm dann wieder an Fahrt auf, sodass meiner Meinung nach keine großen Längen im Mittelteil der Geschichte entstanden.

Das Ende hat mir überraschender Weise sehr gut gefallen. Vor allem, weil ich was ganz anderes erwartet habe.

Von einer romantischen Liebesgeschichte kann man im Zusammenhang mit dieser Dystopie nicht sprechen. Die Protagonistin findet zwar eine Beziehung, aber diese nimmt nicht den kompletten Plot ein, sondern entsteht nebenher. Hier ist der Fokus wirklich auf die gegenwärtigen Probleme gelegt, was mir sehr gut gefallen hat.

Die Charaktere:
Mit Cass, der Hauptprotagonistin bin ich nicht ganz warm geworden. Ich empfand sie ein wenig zu emotionslos. Was vielleicht für den Aufbau der Geschichte ganz gut war, aber nicht für den Charakter selbst. Trotzdem kann ich ihre Handlungen absolut nachvollziehen und hoffe einfach, dass ich in den Folgebänden näher an sie herankomme.

Kib, dessen Rolle ich hier nicht näher erläutern will, weil es zuviel spoilern würde, hat mir sehr gut gefallen. Mit seinem Sarkasmus und seiner Art Situationen zu erfassen hat er die ganze Stimmung aufgelockert. Ich musste mehrmals über seine Sprüche schmunzeln. Trotzdem hatte ich das Gefühl, dass seine Figur nur mittel zum Zweck war, damit Cass über den langen Teil ihrer Flucht nicht allein sein musste, um sich - und uns - mit ihren Gedanken zu langweilen.

Piper und Zoe sind interessante Nebencharaktere auf die ich mich in den nächsten Bänden ganz besonders freue, weil ich in diesem ersten Teil noch nicht so viel Gelegenheit hatte die beiden richtig kennen zu lernen.

Die Umsetzung/Schreibstil:
Die Autorin hat es wirklich sehr gut hinbekommen mich mit ihrem Schreibstil zu begeistern. Sodas ich - nach dem langen Anfang - sehr schnell durch die Seiten geflogen bin. Sie hat viele Sachen direkt auf den Punkt gebracht und konnte die Handlung richtig gut vermitteln, was manchmal bei der Ich-Perspektive relativ schwer zu sein scheint. Auch die Welt, die sich ausgedacht hat, konnte ihren Einzelheiten voll packen. Die Regeln sind logisch und ich mag Logik. 
Für mich ein gelungener Auftakt einer Dystopie. Zwar an einigen Enden etwas Verbesserungswürdig, aber hierbei handelt es sich um meckern auf hohem Niveau. Mich hat das Buch auch ein wenig zum Nachdenken angeregt, vor allem jetzt in dieser Zeit, wo Menschen so drastisch in Klassen eingeteilt werden. Ich werde mir jedenfalls die anderen Bände auch auf die Warteliste setzen.

Danke an den Heyne Verlag für das Rezensionexemplar. 

Mittwoch, 9. Dezember 2015

[Kurzrezension] Kissed von Alex Flinn

Genre: Romantasy
Erscheinungstermin: 22.07.2011
Verlag: Baumhaus Verlag
ISBN 9783833900211
366 Seiten
kaufen: hier
Autor: Alex Flinn
Serie: ja




„Ich hab noch nie in meinem Leben eine Prinzessin gesehen.“ – Erster Satz

Die Aufmachung:
Die Cover der Reihe haben es mir ja ohnehin angetan. Schon Beastly hat mir gefallen. Schön schlicht und trotzdem immer mit einem Bezug zu dem Märchen, dass behandelt wird.

Der Plot:
"Der 17-jährige Johnny arbeitet in den Ferien im Schusterladen eines Hotels in Miami. Er glaubt, das langweiligste Leben überhaupt zu führen und ist sich sicher, dass er bis an sein Lebensende Schuhe reparieren wird. Heimlich träumt er aber davon, ein international bekannter Schuhdesigner zu werden. Als eines Tages die schöne Prinzessin Victoriana in dem Hotel absteigt, scheint sich das Blatt zu wenden. Sie bittet Johnny um Hilfe bei der Suche nach ihrem Bruder, Prinz Philippe, der von einer bösen Hexe in einen Frosch verwandelt wurde. Johnny hält Victoriana zunächst für verrückt und glaubt ihr kein Wort - bis sie ihm zwei magische Geschenke übergibt, die ihm bei der Suche nach dem verzauberten Prinz helfen sollen. Johnny macht sich auf den Weg, um den entführten Frosch zu retten - und erhält unerwartet Hilfe von seiner besten Freundin Meg ..." - Klappentext

Der Einstieg ist mir hier sehr leicht gefallen, obwohl man schon merkt, dass einige Komponenten aus den vorherigen Büchern fehlen. Im englischen wurden viel mehr Bände veröffentlicht und so hat man den Bezug zu einigen Personen überhaupt nicht und vieles wirkt willkürlich.

So hat ja im ersten Band (Beastly) die Hexe Kendra eine große Rolle gespielt, die in dieser Geschichte überhaupt nicht erwähnt wurde. Ich weiß aber, dass sie in einer Art Beziehung zu anderen Charakteren der Geschichte steht, was hier leider total unterging.

Mit dem Hauptteil bin ich leider auch nicht recht warm geworden, weil viele Handlungen einfach nur abgehackt wirkten und sich die Märchenbezüge so sehr gehäuft haben, dass mir stellenweise ganz schwindlig geworden ist. Ich habe jetzt überschlagen fünf Märchen gezählt, die sich in der Handlung versteckt waren.

Das Ende war auch irgendwie zäh. Spannend ohne Frage, aber mir haben die Charaktere des Prinzen und der Prinzessin so wenig zugesagt, dass ich froh war, als die Episoden mit diesen beiden vorbei waren.
Am Ende bin ich etwas enttäuscht, weil ich nach Beastly mehr erwartet habe. Vielleicht liegt das wie gesagt daran, dass im deutschen einige Übersetzungen der Reihe fehlen. Aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass nicht alle Fragen beantwortet wurden. Ich werde mir überlegen, ob ich mir den letzten Band "Magical" der Autorin auf Deutsch auch noch antue oder ob ich die komplette Serie nicht von vorne und auf englisch lesen soll.

Was meint ihr? 

Samstag, 5. Dezember 2015

[Rezension] Eine Handvoll Worte von Jojo Moyes

Genre: Roman
Erscheinungstermin: 01.01.2013
Verlag: Rowohlt
ISBN 9783499267765
512 Seiten
kaufen: hier
Autor: Jojo Moyes
Serie: nein




„Bis später, Kuss.“ – Erster Satz

Die Aufmachung:
Ein typsiches Cover von den Jojo Moyes Büchern. Die Figur im Scherenschnitt mit etwas farbigen Elementen vor einem weißen Hintergrund. Ist eigentlich nichts besonderes mehr, aber ich finde es trotzdem sehr schön.

Der Plot:
"Du sollst wissen, dass du mein Herz in deinen Händen hältst 1960. Jennifer Stirling müsste eigentlich glücklich sein: Sie führt ein sorgloses Leben an der Seite ihres wohlhabenden Mannes. Doch ihr Herz gehört einem anderen – und er bittet sie, alles für ihn aufzugeben. 2003. Ellie Haworth hat ihren Traumjob gefunden: Sie ist Journalistin bei einer der führenden Zeitungen Londons. Eigentlich müsste sie glücklich sein. Doch der Mann, den sie liebt, gehört einer anderen. Eines Tages fällt Ellie im Archiv ein Jahrzehnte alter Brief in die Hände: Der unbekannte Absender bittet seine Geliebte, ihren Ehemann zu verlassen und mit ihm nach New York zu gehen. Als Ellie diese Zeilen liest, ist sie erschüttert. Was ist aus den beiden und ihrer Liebe geworden? Sie stellt Nachforschungen an und stößt auf Jennifer: eine Frau, die alles verloren hat. Alles, außer einer Handvoll kostbarer Worte. Wer die Liebe nicht kennt, kennt nichts. Wer sie hat, hat alles. - Klappentext

Ich habe vor kurzem dem Film "Briefe an Julia" gesehen und konnte viele Parallelen ziehen, nur dass das Buch von Jojo Moyes ungleich besser ist.

Der Anfang der Geschichte beginnt damit, dass wir Ellie kennen lernen, die den Brief von damals findet und beginnt zu recherchieren. Kaum hat man sich an die Protagonistin gewöhnt, schwenkt die Erzählung in die Vergangenheit zu Jennifer Stirling und ihrer Liebesgeschichte.

Der Hauptteil besteht dann fast gänzlich aus der Geschichte der Vergangenheit. Diese spaltet sich auch wieder in zwei Erzählstränge. Anfangs ist das etwas verwirrend, aber schnell hat man sich daran gewöhnt und es fällt einem leichter die Episoden zu zuordnen.

Am Ende kommen wir wieder in das Jahr 2003 und die Handlungensstränge verbinden sich. Alle offenen Fragen werden beantwortet und es klärt sich, was mit den Personen aus der Vergangenheit passiert ist.

Ich empfand den Plot als spannend und bewegend. Zudem haben mich die Schicksalsschläge, die die beiden Hauptprotagonisten aus der Vergangenheitshandlung hinnehmen mussten sehr berührt. Oft hab ich nur den Kopf geschüttelt und mich gefragt, wie man soviel Pech haben und sich dann auch noch so oft verpassen kann.

Die Charaktere:
Die Charaktere der Geschichte waren wie gewohnt sehr gut ausgearbeitet. Ich konnte dies schon in den anderen Büchern von Jojo Moyes beobachten. Es ist als ob man wirklich Geschichten über wahre Menschen liest und keine ausgedachten Protagonistin vor sich hat.

Die Umsetzung/Schreibstil:
Zudem kann die Autorin sehr gut mit Worten umgehen. Ich bin jedesmal fasziniert davon, wie nahe mir einzelne Sätze gehen. Sie setzt die Worte einfach so, dass alles einen absoluten Sinn ergibt und die Szenen vor meinen Augen sofort Gestalt annehmen. Das ist wirklich HD-Kopfkino.
Ich muss zugeben, dass dieses Buch in meinen Augen nicht das Beste der Autorin ist, aber die Wertung liegt hier so nah beieinander, dass es kaum auffällt. Eine Handvoll Worte ist ein gutes Einstiegsbuch, denn danach kann man sich nur steigern. 
Aus diesem Grund empfehle ich es auch einfach pasuchal an alle Leseratten.

Dienstag, 1. Dezember 2015

[Rückblick] November 2015


Im November konnte ich wieder etwas Routine rein bringen und regelmäßiger posten. Leider konnte ich mich auf der anderen Seite nicht so gut zum lesen motivieren. Manchmal ist der Stapel so groß, dass er mich zu erschlagen droht und ich ignoriere ihn dann einfach ;) Zum Glück kommt im Dezember wieder etwas Ruhe rein und die 60 Std. Arbeitswochen sind vorbei. 

Statistik:
7 Bücher
2797 Seiten (93 am Tag)
3 Fantasybücher, 2 Liebesromane, 1 Liebeskomödie, 1 Dystopien, 1 Roman
Abgebrochen: 0

















Mein Highlight diesen Monat war:
Eine unsterbliche Liebe 1 - Kuss des Tigers von Colleen Houck
Ich hatte schon die Befürchtung, dass der November eher mau war, denn viele der Bücher waren durchschnittlich gut bis schlecht. Aber dann kam der Kuss des Tigers und ich konnte mich zum Ende des Monats nochmal richtig fallen lassen.

Mein Lowlight war:
Marked von Sue Tingey
Ich mag an dieser Stelle einfach nicht mehr viel dazu sagen. Das Buch hat mich einfach sehr enttäuscht.

Book Whisper: 96 Punkte
Gegenteile: (39/39) von (40/40)
Wälzer: 204 Punkte (12/6)
Find the Cover: 19/19 fertig
Sparfuchs-Challenge: 2,02 €
Chinesische Jahreskalenderchallenge: 68 Punkte
Regenbogenchallenge: 39 Punkte
Lovleybooks-Themenchallenge: 40/40
Task -Challenge: 8/36

Und was habt ihr diesen Monat so nettes gelesen?

Sonntag, 29. November 2015

[Rezension] Eine unsterbliche Liebe 1 - Kuss des Tiger von Colleen Houck

Genre: Fantasy
Erscheinungstermin: 23.01.2012
Verlag: Heyne
ISBN 9783453534360
544 Seiten
kaufen: hier
Autor: Colleen Houck
Serie: ja (Band 1)




„Der Gefangene stand mit gefesselten Händen da, müde zerschunden und schmutzig, doch gemäß seiner Herkunft mit hoch erhobenem Haupt.“ – Erster Satz

Die Aufmachung:
Auf dem Cover ist unschwer zu erkennen ein Tigerkopf und der Einbad schimmert in silber und blauen Farben. Zudem ist noch alles mit indischen Ornamenten verziert und sieht sehr exotisch aus. Die Kapitel haben eine anständige Länge und im Buch haben wir eine Weltkarte auf der Oregon und Mumbai eingezeichnet sind, damit auch jeder weiß, wo wir uns während der Geschichte befinden. 

Der Plot:
"Ihr Ferienjob im Zirkus Maurizio verändert das Leben der 18-jährigen Kelsey ein für alle Mal, denn dort begegnet sie Ren, einem majestätischen weißen Tiger. Sofort spürt sie, dass zwischen ihr und dem Tiger eine ganz besondere Verbindung besteht. Als sie gebeten wird, Ren nach Indien zu bringen, um ihn dort auszuwildern, zögert Kelsey keine Sekunde. Noch ahnt sie freilich nicht, welch tragisches Geheimnis Ren verbirgt: Er ist ein verwunschener indischer Prinz, der einst von einem mächtigen Magier dazu verdammt wurde, sein Leben als Tiger zu verbringen. Wird Kelsey ihn erlösen können?" - Klappentext

Am Anfang war ich wirklich noch etwas verhalten, weil mir manche Ereignisse zunächst nicht ganz schlüssig erschienen.Ich konnte mich aber schnell einlesen uns sobald der Tiger da war, hatte ich ohnehin alle Kritikpunkte vergessen.

Der Hauptteil des Buches war von der Suche nach allen möglichem magischen Schnick-Schnak geprägt. Durchsetzt von langen Phasen, in denen einfach nur geredet wurde. Und natürlich war immer und überall Dschungel. Ich bin durch das Buch gehuscht und habe es bei jeder Gelegenheit in die Hand genommen. Manchmal war ich total entsetzt, dass ich nicht in Indien war, sondern im ICE oder in der Handballhalle.

Jetzt kommen wir zum dicken Ende. Ja ich gebe es zu! Ich habe eine Träne verdrückt und ja ich habe jetzt Bissspuren im Buchdeckel, weil ich mich so aufgeregt habe. Ich würde mich jetzt gerne in aller Form auslassen, aber ich will nicht spoilern. Deswegen nur soviel. Es war gut, sehr gut...aber ist mir viel zu nah gegangen.

Die Charaktere:
Kelsey die einfache amerikanische Schülern, die durch einen Ferienjob im Zirkus plötzlich nach Indien kommt. Ich fand sie toll und habe mich dank ihrer sarkastischen Kommentare und ihrer Sturheit stark an mich selbst erinnert gefühlt, als ich in dem Alter war. Am Ende hätte ich sie nur gerne am Stück geschüttelt. Sie ist im Übrigen auch der Grund, warum ich in mein Buch gebissen habe.

Ren...*seufz*, der Tiger-Prinz. Ich habe anfangs gedacht, dass ich mich mit ihm nicht anfreunden kann. Aber mir ging es da so ähnlich wie der Hauptprotagonistin. Ich habe mich mit dem Tiger angefreundet und als Mensch hatte er mich automatisch für sich gewonnen. Ich mag es gerne, wenn die Protagonisten eine gewisse Arroganz zeigen und sich ihrer Sache relativ sicher sind. Da fällt es tatsächlich nicht so ins Gewicht, wenn sie rumsülzen.

Die Nebencharaktere war auch sehr gut gestaltet. Die Rollen waren klar verteilt und es gab keine Überraschungen. Ich war einfach rundum zufrieden.

Die Umsetzung/Schreibstil:
Man ahnt es schon. Auch der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin hat eine nette Art die Sachen plastisch zu umschreiben. Vor allem die Kulissen haben mich hier sehr gepackt. Mir hat außerdem gefallen, dass sie der Liebesgeschichte Zeit gegeben hat sich zu entwickeln und die Charaktere nicht gleich über einander hergefallen sind, sondern man dem entgegenfiebern konnte. 
Was habe ich da nur aus meiner wunderbaren Wunschlisten-Grabbelkiste gegraben? Dieses Buch hat wirklich alles. Spannendes Abenteuer vor grandiosen Kulissen, romantische Elemente, die einen ans Herz gehen, eine starke, sarkastische Hauptprotagonistin und eine männlichen Charakter, der mich debil grinsend zurücklässt.  

Freitag, 27. November 2015

[Rezension] Engelsklingen 1 - Flamme und Stahl von Maria Engels

Genre: Fantasy
Erscheinungstermin: 22.08.2015
Verlag: -
ISBN 9781514109595
209 Seiten
kaufen: hier
Autor: Maria Engels
Serie: ja (Band 1)




„Ich hab aber keinen Bock auf den Mist“ – Erster Satz

Die Aufmachung:
Ich bin von der Aufmachung des Buches und dem ganzen drum herum total begeistert. Da ich den ersten Band bei einer Auslosung gewonnen habe, hat mir die Autorin noch jede Menge tollen Schnick-Schnack mitgeschickt. u.a. eine Tasse, die mittlerweile zu meiner Lieblingstasse geworden ist. Für alle interessierten habe ich hier noch mal den Post vom Auspacken. 

Der Plot:
"Der Krieg zwischen Engeln und Dämonen hat die Welt brennen lassen. Vorerst herrscht Waffenstillstand und beide Armeen haben sich zurückgezogen, doch sie wissen, dass die letzte Schlacht noch nicht geschlagen ist. Als einer der Engel, der die Menschen in Venedig vor den Übergriffen der Dämonen schützt, beobachtet Leliel täglich wie sie sich ohne Strom und fließend Wasser in den ausgetrockneten Kanälen der Stadt durchschlagen – bis plötzlich in schwarze Roben gekleidete Gestalten auftauchen und die wenigen Überlebenden entführen. Leliel macht sich an die Verfolgung und findet sich bald in einem Gewirr aus Lügen und Intrigen eines jahrhundertelangen Zwists wieder." - Klappentext

Zu Beginn findet man sich in Venedig wieder. Dort versuchen die Menschen ihre Stadt nach dem Krieg zwischen Engel und Dämonen wieder aufzubauen. Ich war anfangs etwas verwirrt darüber, ob die Menschen sich nun der Anwesenheit der Engel bewusst waren, da diese ja schließlich mit für das durcheinander verantwortlich waren. Diese Frage bleibt ein wenig offen, was aber den weitern Verlauf der Geschichte nicht stört, mich nur am Anfang etwas stutzig gemacht hat.

Den Hauptteil macht eine stellenweise rasante Dämonenjagd aus. Die sich quer durch Venedig erstreckt. Hier haben sich spannende Passagen mit solchen abgewechselt, in denen überhaupt nichts passiert ist. Das hat die Geschichte an manchen Stellen etwas in die Länge gezogen.

Das Ende war natürlich offen. Ich habe es schon geahnt und war dann tatsächlich sehr traurig, dass das Buch nur so kurz war.

Die Charaktere:
Mit dem einen oder anderen Charaktere stehe ich etwas auf Kriegsfuß. Das lag in der Regel daran, dass ich die Entscheidungen, die die Protagonisten getroffen haben für mich größtenteils nicht nachzuvollziehen waren. Das hat auch dazu beigetragen, dass die Handlung manchmal eingeschlafen ist.

Schön hätte ich es auch gefunden, wenn sich die Engel charakterlich mehr von den Menschen unterschieden hätten.

Die Dämonen wiederum fand ich sehr gut gelungen und haben mir in regelmäßigen Abständen Schauer über den Rücken gejagd.

Die Umsetzung/Schreibstil:
Der Schreibstil von Maria ist sehr angenehm zu lesen und sie verpasst ihren Charakteren eine sehr moderne Sprache. Was man alleine schon am ersten Satz des Buches erkennen kann, wie ich finde. Das hat die gesamte Erzählung sehr aufgelockert.

Zudem muss ich noch ein großes Lob an das Kastensystem aussprechen, dass sich die Autorin ausgedacht hat. Eine interessante Idee, die eine gute Grundlage für die Geschichte gebildet hat.

Ich muss mich einfach für das Buch und Maria Engels aussprechen. Zum einen weil ich es grandios finde, wie viel Herzblut und Fantasie sie in ihre Geschichte gesteckt hat und zum anderen weil sie eine super sympathische Person ist.
Also kauft und lest ihre Geschichten. Wenn ihr nur ein bisschen was für Fantasy übrig habt, dann kommt ihr auf eure Kosten. 

Donnerstag, 26. November 2015

[Rezension] Der Monstrumologe von Rick Yancey

Genre: Horror
Erscheinungstermin: 25.09.2010
Verlag: Bastei Lübbe
ISBN 9783404206674
448 Seiten
kaufen: hier 
Autor: Rick Yancey
Serie: ja




„Dies sind die Geheimnisse, die ich gehütet habe.“ – Erster Satz

Die Aufmachung:
Ich persönlich finde das Cover total hässlich. Vor allem war ich eine ganze Zeit lang der Meinung, die Person auf dem Cover ein Mädchen ist, weil die Ohren des Jungen aussehen wie Zöpfe. 

Der Plot:
"1888: Der Junge Will Henry ist ein Waisenkind und arbeitet als Assistent des kauzigen Dr. Warthrop. Der gute Doktor hat sich auf ein ganz besonderes Gebiet spezialisiert: Er ist Monstrumologe, das heißt, er studiert Monster und macht notfalls Jagd auf sie. Eines Abends kommt ein Grabräuber zu Will und dem Doktor ins Labor. Er hat einen schrecklichen Fund gemacht: eine Leiche, in die sich ein zahnbewehrtes Monster verbissen hat. Der Doktor weiß, diese Monsterart ist äußerst gefährlich, da sie Menschen tötet und sich rasend schnell vermehrt. Und die einzigen, die nun zwischen diesen Bestien und den Menschen stehen, sind der Doktor und der kleine Will." - Klappentext

Direkt zu Beginn der Geschichte jagd ein Schauer den nächsten. Eine dunkle Nacht und ein Grabräuber, der einen unfassbaren Fund gemacht hat. Schon steckt man mitten in der Handlung und kann vor grauen kaum noch das Buch aus der Hand legen.

Dann nehmen die Ereignisse noch mehr Fahrt auf und wir begleiten die beiden Hauptprotagonisten auf ihrer Irrwitzigen Jagd nach den Monstern, die durchaus blutig und grausam sind. Ich hab mir stellenweise so ins Hemd gemacht, weil mich einfach alles an diesem Buch gepackt hat.

Während die Geschichte dem Ende zusteuerte, taten sich immer mehr menschliche Abgründe auf, die in ihrer Grausamkeit fast noch schlimmer waren, als die Monster, die im Endeffekt nur ihren Instinkten gefolgt sind.

Die Charaktere:
Skurril. Das ist das erste Wort, welches mir zu den Protagonisten einfällt. Obwohl man wahrscheinlich davon ausgehen kann, dass Menschen, die Monster jagen zwangsläufig nicht mehr alle Nadeln am Baum haben müssen, war ich stellenweise über die Charaktere regelrecht entsetzt. Jedoch wirkte hierbei keine der Personen zu irgendeinem Zeitpunkt unglaubwürdig.

Mit am interessantesten war der Professor, der sich öfter in Schweigen gehüllt hat und somit eine sehr geheimnisvolle Aura um sich gelegt hat.

Die Umsetzung/Schreibstil:
Mit dem Autor bin ich in dieser Hinsicht sehr zufrieden. Ich bin ohnehin ein Fan dieser langen Schachtelsätze, die wirklich ALLES bis ins kleinste Detail beschreiben. Ich habe mich an die Bücher von Sir Arthur Conan Doyle erinnert gefühlt. Gerade dieser Schreibstil hat sehr gut zu den Geschehnissen gepasst. Vor allem die gruseligen Szenen waren sehr detailgenau ausgearbeitet.

Ich kann dieses Buch an alle Fans von gepflegten Horrorbüchern und vielleicht auch von Sherlock Holmes empfehlen. Generell konnte mich das Buch begeistern. Vor allem da ich momentan in Monsterstimmung bin. 

Dienstag, 24. November 2015

[Aktion] Gemeinsam lesen #10


Eine Aktion von Schlunzen-Bücher. Jeden Dienstag werden vier Fragen gestellt, wobei die ersten drei immer gleich bleiben und die vierte sich immer ändert. Mitmachen kann wer möchte. Denkt nur dran, dass solche tollen Aktionen auch immer von der Community leben. Rumschnüffeln auf anderen Blogs ist also durchaus erwünscht ;)

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?



15/544

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
"Ich stand am Abgrund"

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)
Ich bin sehr neugierig auf die Reihe. Der Prolog war schon mal sehr interessant und ich freue mich die Geschichte.  

4. Wie würdest du mit den Charakteren deiner aktuellen Lektüre zurecht kommen wenn diese plötzlich real wären und wie würden deine Freunde sie aufnehmen?
Guuut. Da kann ich bis jetzt noch nichts zu sagen, da ich mir noch nicht wirklich ein Bild von den Charakteren machen konnte.

Sonntag, 22. November 2015

[Rezension] Marked von Sue Tingey

Genre: Fantasyroman
Erscheinungstermin: 12.10.2015
Verlag: Heyne
ISBN 9783453316942
448 Seiten
kaufen: hier
Autor: Sue Tingey
Serie: nein




„Die Eingangshalle der Schule war kleiner, als ich sie in Erinnerung hatte.“ – Erster Satz

Die Aufmachung:
In erster Linie ist mir das Buch aufgefallen, weil es so entsetzlich Pink ist. Ansonsten gibt das Cover nicht viel her und lässt einiges an Interpretationsraum. 

Der Plot:
"Ihrer besonderen Gabe, Geister zu sehen, verdankt es Lucky de Salle von jeher, dass sie eine Außenseiterin ist. Die einzige Person, der sie vertrauen kann, ist Kayla. Doch die ist nicht nur ein Geist, sie verbirgt auch ein Geheimnis. Ein Geheimnis, das die beiden plötzlich in die Unterwelt katapultiert, mitten hinein in den Kampf um den Thron des Dämonenherrschers. Lucky will nur noch eins: den Weg aus der Hölle nach Hause finden. Bis sie dem charmanten Wächter Jamie und dem nicht minder gut aussehenden Todesdämon Jinx begegnet. Doch welches Spiel spielen die beiden? Und wer zum Teufel ist Lucky selbst?" - Klappentext

Ich bin mit dem Aufbau der Handlung leider überhaupt nicht glücklich. Zum Anfang haben sich die Ereignisse gegenseitig überrollt und man wurde in die Geschichte hineingeworfen, ohne weitere Erklärungen zu bekommen.
Das zum Beispiel die gute Kayla ein Geist ist, wusste ich nur aus dem Klappentext. In der Geschichte selbst, kam diese Tatsache doch erst sehr spät zur Sprache.

Dann gab es lange Passagen, in denen alles etwas auf Stillstand ausgelegt war und sich die Charaktere gegenseitig einfach nur angegiftet oder angelogen haben.
Hierbei waren für mich einige Szenen reichlich überspitzt und wirkten deswegen etwas lächerlich

Zum Ende hin hat die Geschichte nochmal an Fahrt aufgenommen, aber leider wurden auch hier viele Fragen nicht beantwortet, von denen ich mir es gewünscht hätte.

Generell wirkte die Story auf mich recht unstrukturiert und gerade so, als ob die Autorin einfach mit dem Schreiben losgelegt hat, ohne sich überhaupt vorher Gedanken zum Plot gemacht zu haben. Nur so wage. Das hat leider viele Szenen etwas unglaubwürdig gemacht, weil sie dadurch ziemlich unlogisch wurden. (Warum sollte die Hauptprotagonistin vor etwas Angst haben, was sie selbst ist?)
Dieser Eindruck hat sich bei mir sehr verstärkt, weil die Thematik sich immer etwas schleichend geändert hat.
Zuerst ging es sich um die Geisterjagd, dann waren plötzlich Dämonen und Engel Thema und später hat sich das ganze auf die "Anderwelt" verlegt. Irgendwie ergab das alles einen großen Mischmasch ohne klare Struktur für mich.

Die Charaktere:
Leider konnte die Geschichte für mich auch nicht mit starken Charakteren punkten. Die Hauptprotagonistin hat sich von den Ereignissen treiben lassen und kaum bis gar nicht aktiv in die Handlung eingegriffen. Zudem hat sie manche Sachen auch einfach nicht hinterfragt. Was mich sehr schwer an Sookie so-und-so aus den True Blood Romanen erinnert hat.

Auch Kayla, die auch eine sehr wichtige Rolle in der Geschichte gespielt hat, konnte mich nicht überzeugen. Mit ihrer zickigen und überheblichen Art, war sie mir von Anfang an unsympathisch.

Über die Nebencharaktere kann ich nur sagen, dass man sich ein ganz schlechtes Bild von den einzelnen Protas machen konnte, weil kaum richtige Emotionen bei mir angekommen sind und die Figuren teilweise überzogen oder gar nicht auf einschneidende Ereignisse reagiert haben.

Die Umsetzung/Schreibstil:
Der Schreibstil war das einzig positive an dem Buch, weil er sehr leicht war und ich somit schnell durch das Buch huschen konnte. Leider reicht das nicht um mich von dem Buch zu überzeugen und ich finde es sehr schade. Hätte sich die Autorin zuvor mehr Gedanken gemacht und das Buch klarer strukturiert, hätte die Geschichte viel Potential gehabt. Vor allem, da ich in der Regel Dreiecksgeschichten nicht abgeneigt bin.

Leider kann ich in diesem Fall - man ahnt es vielleicht schon - keine Leseempfehlung geben. 

Vielen Dank an den Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar. Hoffentlich habe ich beim nächsten Buch von euch wieder mehr Glück. 

Donnerstag, 19. November 2015

[Aktion] Top Ten Thursday # 235


Jeden Donnerstag gibt es nun ein Thema zu den zehn Bücher vorgestellt werden.
Eine lustige Aktion mit einem einfachen Prinzip.

Themen und Regeln, sowie die anderen Teilnehmer sind auf Steffis Bücher Bloggeria zu finden.

Thema # 235: 10 Bücher, die du im Winter gerne lesen möchtes



















Dieser Winter steht ganz im Zeichen von Reihen beenden bzw. auf Stand lesen. Ich habs mir wirklich ganz fest vorgenommen.

Blutspur und Blutspiel von Kim Harrison sind zwar die ersten beiden Teile einer langen Reihe, werden stehen aber als Reread bei mir auf der Liste, weil ich die Reihe gerne 2016 zu meinem Hauptprojekt machen würde. 

Was habt ihr euch so vorgenommen?