Sonntag, 31. Mai 2015

[Rückblick] Mai

Auch der Mai war wieder ein sehr lesereicher Monat für mich, in dem ich so einiges geschafft habe:

Statistik:
12 Bücher
5954 Seiten (192 am Tag)
8 Fantasybücher, 2 Liebesroman, 2 Krimi/Thriller
Ich habe diesen Monat kein Buch abgebrochen. Yuhu!




Hier sind meine Flop/Top für diesen Monat. Ich muss dazu sagen, dass ich diesen Monat viele Highlights hatte. Schließlich habe ich mich für Elias & Laia als Top des Monats entscheiden, weil mir das Statement der Autorin so gut gefallen hat.

Mein Sub hat ist wieder auf die Größe von 306 Büchern angewachsen. Also +2 Bücher zum Vormonat…
Wenn ich weiterhin jeden Monat 12 Bücher lesen, dann bin ich im Juni 2017 fertig. Es hat sich also nicht viel getan. Na immerhin -.-


Meine Challengepunkte sehen wie folgt aus momentan:
Book Whisper: 105 Punkte
Reihenabbau: 259 Punkte
Gegenteile: (22/20) von (40/40)
Wälzer: 128 Punkte (6/6)
Find the Cover: 8 von 19

Samstag, 30. Mai 2015

[Rezi] Lucy in the sky von Paige Toon

Genre: Liebesroman/New Adult
Erscheinungstermin: 04.08.2008
Verlag: Fischer
ISBN 9783596179350
448 Seiten
Kaufen: hier
Autorin: Paige Toon
Serie: nein



Ladies und Gentlemen, bitte schnallen Sie sich an, klappen Sie den Tisch vor Ihnen hoch und bringen Sie die Lehne Ihres Sitzes in aufrechte Positionen. “ – Erster Satz

Die Aufmachung:
Die Farben des Covers sind einfach toll. Das Buch schreit einen schon von weitem an: „Ich bin ein Buch für Mädchen“. Manchmal muss sowas einfach sein und ich habe mich begeistert bei diesem frühlingshaften Wetter in die Lektüre gestürzt. Den Titel des Buches finde ich allerdings nur halb gelungen. Ich hätte doch etwas mehr Flugzeugszenen erwartet.

Das Setting:
Das Setting teilt sich auf. In der ersten Hälfte des Buches befindet sich Lucy in Sydney, um bei der Hochzeit ihrer besten Freunde dabei zu sein. Dort trifft sie auf den kleinen Bruder ihres besten Freundes, der sich in den 10 Jahren, die sie nicht mehr in Australien war, recht gut entwickelt hat. In der zweiten Hälfte des Buches ist sie wieder in London. Bei ihrem Freund James, den sie verdächtigt hatte, dass er sie betrogen hatte. Mir gefallen beide Schauplätze ganz gut. Vor allem arbeitet die Autorin hier einen tollen Kontrast raus, der in etwa die Charakterezüge der beiden Männer wiederspiegelt.

Der Plot:
An sich ist „Lucy in the sky“ eine tolle Erzählung, leider kam die Geschichte in zweiten Teil ziemlich ins stocken. Ich habe die gesamte Zeit darauf gewartet, dass etwas passiert, wurde aber nur hingehalten und vertröstet. Das hat sich zum Ende hin geändert und das Buch wurde sogar schwer dramatisch, sodass ich etwas weinen musste, aber das hat persönliche Gründe.

Die Hauptprotagonisten:
Irgendwie bin ich über Lucy etwas zwiegespaltener Meinung. Auf der einen Seite empfand ich sie ziemlich passiv und sie ist mir stellenweise auf die Nerven gegangen mit ihrem rungeheule und der Tatsache, dass sie nicht einmal eine klare Aussage zu irgendetwas treffen konnte. Jedoch hat sie das auf der anderen Seite sehr realistisch wirken lassen. Menschen sind nicht immer gradlinig und lassen sich auch mal von den Ereignissen treiben, weil sie Angst vor ihren Entscheidungen haben.

Die Nebencharaktere:
Die Nebencharaktere hatten nicht viel Raum, um sich zu entfalten. Einige habe ich sogar als relativ nutzlos empfunden, aber auch hier muss ich sagen, dass es nur wieder realistisch ist, dass ein Mensch mehrere Freunde hat, die nicht immer einschlagende Momente in deinem Leben schaffen und dich dadurch verändern.

Der Schreibstil:
Den Schreibstil habe ich eher als untere Mittelklasse empfunden. Manchmal waren die Formulierungen sehr platt und die Autorin hat sich in Wiederholungen verfangen, die ich schnell überlesen habe. Trotzdem oder gerade deswegen konnte man das Buch schnell lesen, weil man nicht über geschachtelte Formulierungen oder unbekannte Wörter gestolpert ist.

Die Umsetzung:
Wie schon oben erwähnt war mir der Plot an einigen Stellen zu öde. Es hätte ganz gut getan, wenn die Autorin die Geschichte hier etwas straffer angezogen hätte.

Bonus:
Weil die Charaktere und die Geschichte an sich jedoch sehr realistische Abläufe hatten, war ich jedoch ziemlich ergriffen. Mir sind Szenen ans Herz gegangen, die mich daran erinnert haben, wie ich mit meinen Freund zusammengekommen bin und ich habe mir oft die Frage gestellt, für was man eine funktionierende Beziehung auflösen sollte. Mich hat dieses Buch daran erinnert, wie wichtig Ehrlichkeit und Vertrauen in einer guten Beziehung sind. Und ich war froh, dass ich mich nach dem beenden des Buches gestern an meinen Freund kuscheln konnte. Auch viele Wahrscheinlich sagen würden, dass Buch hatte ein „Happy End“, blieb bei mir ein komischer Nachgeschmack zurück.


Ich weiß ehrlich nicht, ob ich das Buch empfehlen würde. Es war handwerklich nicht gut umgesetzt, aber ich habe dennoch viel daraus mitgenommen, was man vielleicht nicht unbedingt von einem klassischen Liebesroman erwartet. Ich werde mit Sicherheit noch ein weiteres Buch der Autorin lesen, um mein Urteil etwas weiter fassen zu können.

[Neuzugänge] KW 22

Da ich es letzte Woche tatsächlich geschafft habe keine Neuzugänge auf meinen Sub zu schmeißen, habe ich diese Woche wieder ordentlich zugelangt. Eigentlich mache ich mich immer lustig über das Thema Buchsucht, aber kann es sein, dass ich langsam ein ernsthaftes Problem habe? Wo hört das Hobby auf und wo fängt die Sucht an?
Naja egal. Ich stell euch jetzt erstmal meine neuen Errungenschaften vor und entscheide später, was ich mit Golum gemeinsam habe...

Zuerst zogen diese beiden ebooks bei mir ein. Ich mache bei der Vergangenheits-/Zunkunftschallenge bei Lovelybooks mit. Wir - die Vergangenheitsgruppe - brauchen dieses Jahr noch unbedingt einen Autor und einen Buchtitel mit X. Deswegen habe ich ein wenig recherchiert und bin auf diese beiden gestoßen:


Ich bin sehr gespannt auf People Always Leave. So wie ich es verstanden habe, ist Alec Cedric Xaver ein Gay-Romance Autor. Früher habe ich viele Mangas in diesem Genre gelesen, aber ein richtiger Roman ist mir noch nicht untergekommen. Ich bin gespannt.

Dann habe ich auf der Suche nach Hörbücher noch diese Schmuckstücke ausfindig gemacht:

Ich genieße es momentan sehr beim Putzen, kochen oder sonstigen stumpfen Beschäftigungen Hörbuch zu hören. Vor allem, wenn es um solche Bücher wie oben handelt. Nicht ganz mein Beuteschema, aber trotzdem interessant XD.

Dann habe ich noch bei der wöchentlichen Aktualisierung von skoobe ein bisschen gewühlt und folgende Autoren gefunden, die ich mal gerne antesten würde:



Hach, ich freue mich schon auf den Lesesommer ^^
Wie sieht es bei euch aus? Ist irgendwas interessantes bei euch eingezogen? 

Freitag, 29. Mai 2015

[Special] 100 Dinge, an denen du erkennst, dass du zuviel liest.

Ich habe diesen Tag bei watched stuff gefunden und wollte doch mal nachsehen, wie viel davon auf mich zutrifft XD
Ich möchte jedoch vorher klar stellen, dass es für mich "zu viel lesen" überhaupt nicht gibt. Es ist IMMER zu wenig...


1. Du hast mehr Bücher als Schuhe.
2. In allen Buchhandlungen der Umgebung bist du mit den Buchhändlern per “Du”.
3. In deinem Kalender sind die Erscheinungsdaten neuer Bücher rot markiert.
4. Leipziger und Frankfurter Buchmesse kommen für dich Nationalfeiertagen gleich.
5. Wenn du dich vor der Schule entscheiden muss ob du dein Mathebuch oder deinen neuen Roman mit nimmst, nimmst du den Roman. (Ich bin zwar jetzt schon etliche Jahre aus der Schule raus, aber es war immer so!)
6. Du kennst dich in der Bücherei besser aus, als die Bibliothekarinnen.
7. Deine Eltern/Dein Partner hören/hört oft die Worte “Ich lese gerade, also lasst mich!!!”
8. Du bist ständig geistesabwesend und weißt nicht was dein Gegenüber gerade noch zu dir gesagt hat, weil du mit den Gedanken noch in deinem neuen Lieblingsbuch steckst. 
9. Wenn du durch eine Buchhandlung wanderst, murmelst du vor dich hin: “Das hab´ ich schon. Und das hab´ ich schon. Das auch…”
10. Du weißt genau, wo alle deine Bücher hingehören und merkst sofort, wenn eines fehlt.
11. Du besuchst mehr als nur eine Buchhandlung, denn wenn du nur in eine gehen würdest, währst du jeden Tag dort – und das ist ja peinlich!
12. Namen merkst du dir so: “Meggie, wie das Mädchen aus Tintenherz”, “Harry, wie Harry Potter.” oder “Gideon, wie die männliche Hauptperson aus Rubinrot.”
13. Viele Leute fragen dich verwirrt, woher du soviel verrücktes Zeug weißt.
14. Wenn 13. eintritt, murmelst du ein “Das habe ich irgendwo gelesen”, obwohl du genau weißt wie das Buch heißt in dem du es gelesen hast.
15. Wenn du dich zwischen einem Bett und einem neuen Bücherregal entscheiden musst, nimmst du das Regal. Wo sollen denn sonst deine Bücher stehen?!
16. Wenn du alle deine Bücher aufeinander stapelst, kannst du problemlos deine Decke abstützen.
17. Du kannst überall lesen: Im Zug; im Bus, auch stehend, wenn es sein muss; auf der Straße; in der Schule; im Café um die Ecke; (beim Kochen...)
18. Du kannst immer lesen: Morgens, vor der Schule; während des Essens; während des Gehens; im Dunkeln; in der Kirche; mitten in der Nacht; …
19. Wenn du umziehst, brauchst du mindestens 3 starke Männer, die deine Bücherkisten tragen – und selbst die sind danach fix und fertig!
20. Dein Leben ist nicht in Jahre, sondern in Kapitel unterteilt.
21. Du hast immer mindestens ein Buch unter dem Kopfkissen.
22. Deine Eltern/ dein Partner murren ständig: “Mach das Licht aus und schlaf endlich.” und du ignorierst es.
23. Du hast immer ein Buch in deiner Tasche.
24. Wenn dich jemand fragt, was du dir zum Geburtstag/ zu Weihnachten/ zum Jahrestag wünschst, antwortest du: “Ein Buch!” (Eher Gutscheine für Bücher, sonst bekomme ich nur Mist, den ich nicht haben will)
25. Es ist schon mal vorgekommen, dass du ein Buch zweimal besessen hast. (Dafür bin ich zu gut organisiert)
26. Es gibt Bücher, die du eigentlich auswendig kannst, sie aber dennoch immer wieder lesen musst. 
27. Du kennst die aktuelle Bestsellerliste auswendig. 
28. Du hast mindestens die Top 10 aus der aktuellen Bestsellerliste in deinem Regal stehen. 
29. Wenn dich jemand nach deinen Hobbies fragt, antwortest du: “Lesen”. Andere Hobbies hast du nicht, denn lesen ist dein Leben!
30. Du fragst dich gerade erschrocken, wann in dieser Liste endlich mal etwas kommt, das nicht auf dich zutrifft. 
31. Deine Mutter drohte dir mindestens ein Mal alle deine Bücher aus dem Zimmer zu räumen, wenn du nicht endlich das Licht ausmachst und schläfst – und du erwiderst, dass du sehen willst, wie sie 500 Romane aus deinem Zimmer schleppt.
32. Deine Bücher liegen überall herum, weil einfach nicht genug Platz für alle da ist. Selbst wenn du das Regal bis zum Limit voll stopfst.
33. Dein Bücherregal ist nach einem ganz bestimmten System geordnet, welches dir ermöglicht alle Bücher sofort zu finden.
34. Du hast mindestens drei Lieblingsgenres.
35. In deinem Bücherregal ist jedes nur erdenkliche Genre vertreten.
36. Wenn du auf einen Geburtstag/ eine Hochzeit eingeladen bist, schenkst du ein Buch. 37. Du würdest gern mal ein Buch veröffentlichen.
38. Derjenige, der dich beim Lesen stört, ist Staatsfeind Nummer eins.
39. Wer eins deiner Bücher bekleckst, verknickt, verdreckt, einreist oder sonst irgendwie beschädigt, gehört deiner Meinung nach exekutiert.
40. Du kannst gleichzeitig Lesen und Gehen.
41. In der Schule wirst du nie erwischt, wenn du unter dem Tisch heimlich liest. Beim Spicken aber fliegst du sofort auf.
42. Du liebst jede Jahreszeit, denn im Frühling und im Sommer kann man draußen lesen und im Herbst und im Winter kann man es sich drinnen bequem machen und lesen.
43. Du kaufst dir mindestens 3 Bücher im Monat.
44. Du brauchst nie länger als eine Woche für ein gutes Buch – NIE!
45. Dein Geld geht für folgende Dinge drauf: Bücher, Strom (für die Leselampe), Essen (kleine Lesesnacks). Und zwar in dieser Reihenfolge.
46. Wenn du Wörter hörst wie “das Einzigste” und “zwei Fensters” bekommst du Schüttelfrost.
47. Du weißt, dass die Vergangenheitsform von “backen” “buk” lautet.
48. Du kannst problemlos Synonyme für alles finden.
49. Wenn jemand ein Wort nicht kennt, kannst du es auf jeden Fall erklären.
50. Du weißt: Bücher sind immer besser als ihre Verfilmungen.
51. Büchern, die alle anderen toll finden, stehst du kritisch gegenüber. Denn dein Geschmack ist exquisit. 
52. Trotz 51. liest du alles, was du in die Finger kriegst.
53. Du bist schon des Öfteren auf einem Buch aufgewacht
54. Du besitzt ein Buch, das du noch nicht gelesen hast. Aber du hebst es auf – falls du mal nichts mehr zum Lesen im Haus hast. 
55. Bücher sind deiner Meinung nach 100x besser als E-Books.
56. Du besitzt trotzdem ein E-Book – aus Platzgründen. (oder du weißt, dass du dir eins zulegen musst – aus Platzgründen)
57. Du hast eine Liste im Kopf, welche Figuren du gern aus ihren Büchern lesen würdest. 58. Es ist für dich kein Problem, Zitate bestimmten Autoren oder Büchern zuzuordnen.
59. 57. erinnert dich an die Tintenreihe – du hast soeben beschlossen, sie mal wieder zu lesen.
60. Bei folgendem Satz willst du am Liebsten eine Schlägerei anzetteln: “Du kannst das Harry Potter Buch noch nicht gelesen haben, denn der Film ist noch gar nicht draußen.”
61. Lesezeichen gehen bei dir grundsätzlich immer in den Büchern verloren.
62. Du kannst nächtelang durchlesen. 
63. Für Notfälle hast du immer eine Taschenlampe parat. So kannst du auch lesen, wenn der Strom ausfällt. 
64. Du besitzt noch dein liebstes Kinderbuch und hütest es wie einen Schatz.
65. Der Duft von frischer Druckerschwärze ist einer deiner Lieblingsgerüche.
66. Ein Tag, an dem du nicht gelesen hast, ist ein verlorener Tag.
67. Wenn du ein Buch bestellst, wirst du nicht mehr nach deinem Namen gefragt, den kennt der Verkäufer nämlich schon. Genau wie deine Nummer und dein halbes Bücherregal. 
68. Selbstverständlich hast du schon mal beim Lesen geweint.
69. Du hast keine Probleme damit, 68. zu zugeben.
70. Menschen, die nicht lesen, findest du blöd. (Muss ja jeder selber wissen, aber sie verpassen einiges)
71. Du weinst manchmal an besonders schönen Stellen in Büchern, weil du dich so für die Figur freust. 
72. Es gibt Namen, die für immer in deinem Kopf verknüpft sind: Bella & Edward, Cassia & Ky, Clary & Jace, Harry & Ginny, …
73. Die oben genannten Namen kommen dir alle bekannt vor.
74. Du fragst dich immer noch, wann endlich etwas kommt, das nicht auf dich zutrifft. 
75. Einer deiner größten Wünsche ist es, mal in einer riesigen Buchhandlung eingesperrt zu werden.
76. Wenn du am Bahnhof “Kings Cross” in London bist, versuchst du heimlich, ob es Gleis 9 3/4 nicht doch gibt.
77. Du behandelst deine Bücher besser, als manche Menschen – denn die Bücher haben deine Zuneigung verdient. 
78. Es gibt mindestens ein Buch, das du abgrundtief hasst.
79. Du hast, als du noch klein warst so getan als könntest du lesen.
80. Du misshandelst alles als Lesezeichen: Briefumschläge, Kassenzettel, Papierschnipsel, Finger, Verpackungen aller Art, Kuscheltiere, …
81. Du hast mindestens 2 Verlage/ Autoren bei Facebook mit “Gefällt mir” markiert.
82. Dein Motto: “Ich kann alles lesen, aber nicht alles essen!” 
83. Es gibt Bücher, die du schon auf Englisch gelesen hast, weil du die deutsche Übersetzung nicht abwarten konntest. (Ich bin ein sehr geduldiger Mensch)
84. Von deinen Büchern sprichst du wie von guten Freunden.
85. Du könntest deine Freunde stundenlang über deinen aktuellen Lesestoff bequatschen. 86. Ab und zu geht deine Fantasie mit dir durch.
87. Für dich gibt es das nicht: “Keine Zeit zum Lesen”
88. Neue Bücher versetzen dich in Hochstimmung.
89. Gern würdest du mal die Orte bereisen, an denen deine Romanhelden waren.
90. Autoren sind für dich mit Gottheiten gleich zu setzen.
91. Du kannst ein paar Brocken elbisch. (Ich habe auch nicht den Anspruch das zu können)
92. Bei jedem Spiegel fragst du dich, ob er vielleicht ein Portal in eine andere Welt ist.
93. Du besitzt eine überdurchschnittliche Allgemeinbildung, und weißt über alles irgendwas.
94. Beim Lesen hast du dich schon mal verletzt. (Am Papier geschnitten, Buch ins Gesicht oder auf den Fuß gefallen, Finger eingeklemmt, beim gehen/lesen irgendwo gegen gelaufen…)
95. Du brauchst keinen Yoga-Kurs, denn beim Lesen probierst du die abenteuerlichsten Positionen aus um es bequem zu haben.
96. Leute, die keine Bücher besitzen sind dir unheimlich. Du hast richtig Angst vor ihnen. 97. Ständig erlebst du Momente in deinem Leben, die dich an Szenen aus Büchern erinnern.
98. Bücher sind dein Statussymbol.
99. Die Bakerstreet in London & Orte wie Forks sind für dich Pilgerstädte.
100. Auf dieser Liste trifft erschreckend viel auf dich zu. Aber es stört dich nicht im geringsten, nein – du bist stolz darauf!

80/100 treffen auf mich zu o.O
Wie sieht es bei euch aus? Könnt ihr überall ein + hinter machen?

Donnerstag, 28. Mai 2015

[Rezi] Asche und Phönix von Kai Meyer

Genre: Urbanfantasy
Erscheinungstermin: 21.11.2012
Verlag: carlsen
ISBN: 9783551582911
464 Seiten
Kaufen: hier
Autor: Kai Meyer
Serie: nein



„Das Smiley stand in Flammen. “ – Erster Satz

Die Aufmachung:
Mir gefällt die Aufmachung sehr gut. Alles spielt hier perfekt zusammen. Die beiden verschiedenen Schriftarten, das Bild der – wahrscheinlich französischen – Küste, die feinen Ornamente und der dezente Rahmen im Grunge-Style. Der Titel Asche und Phönix erklärt sich schon auf den ersten paar Seiten und macht den ersten Eindruck vom Buch einfach rund.

Das Setting:
Verschiedene Handlungsorte sind in diesem Roman von Bedeutung, aber das Hauptaugenmerk liegt auf der französischen Südküste. Die Atmosphäre wurde von Kai Meyer, meiner Meinung nach sehr gut eingefangen und es kam trotz der konstanten Spannung, ein wenig Urlabusfeeling auf.

Der Plot:
Einfach eine bombige Erzählung. Der Plot hält viele Überraschungen bereit und ist – wie immer bei Kai Meyer – an Kreativität kaum zu überbieten. Ich war gerne dazu bereit in die Welt von Ash und Parker einzutauchen und habe mit ihnen mitgefiebert.

Die Hauptprotagonisten:
Ash hat einige Ähnlichkeit mit anderen liebgewonnen Hauptprotagonistinnen aus den Kai Meyer-Romanen. Von ihrer Art erinnert sie mich sehr an Rosa, Merle, Nugua und Jolly. Aber mich stört es nicht weiter, dass man hier Paralelen findet. Mit Parker konnte ich hingegen nicht wirklich warm werden. Leider kann ich auch nicht sagen warum dies so ist. Irgendwie konnte ich einige Handlungsmotivationen nicht wirklich nachvollziehen, aber trotzdem hat er mir gefallen.

Die Nebencharaktere:
Auch hier konnte man während der Lektüre merken, dass sich der Autor wieder viel Mühe mit den Charakteren gegeben hat. An sich wirken auch die Nebencharaktere sehr ausgereift und interessant. Ich hätte mir gewünscht, dass einigen etwas mehr Raum im Roman bekommen sollten. Vor allem Elodie und Flavien haben mich interessiert. Aber ich muss auch zugeben, dass das wahrscheinlich die Handlung gesprengt hätte.

Der Schreibstil:
Der Schreibstil ist wie immer top. Leicht, locker und trotzdem sehr aussagekräftig. Kai Meyer hat den Umgang mit Worten meiner Ansicht nach perfektioniert.

Die Umsetzung:
Kai Meyer wirft dem Leser gut portionierte Brocken an Informationen hin, sodass es niemals langweilig wird, aber man auch nicht das Gefühl hat gar nicht mehr durchzublicken.


Asche und Phönix ist ein toller Einzelroman und kann von meiner Seite aus nur empfohlen werden.

[Special] Book Whisper Challenge - Zusatzaufgabe Mai

Wir sollen für den Mai unser Lieblingsrezept für den kleinen oder großen Lesehunger mit euch teilen. Ich habe lange überlegt, was genau ich nun posten soll, da ich beim Lesen eher eine kleine Naschkatze bin.
Am liebsten mache ich mir eine Kanne Tee und schnabuliere dabei etwas Schokolade.
Dazu meine Leseecke und eine meiner beiden Kuschelkatzen und der Spaß kann losgehen. 


Aber da ein Rezept erwünscht ist möchte ich euch mein Glulasch nicht vorenthalten, dass bei uns zu Hause der Renner ist.
Ihr braucht dazu:

500 Gramm Gulasch
Frische Pilze
3 Schalotten
1 Flasche Malzbier
Rinderfond
jede Menge Gewürze

Ich fange damit an das Gulasch auf Sehnen zu kontrollieren und es bei Bedarf nochmal zu halbieren, damit es etwas schneller durchzieht. Wenn es von allen Seiten gut angebraten ist, dann lösche es es mit Rinderfond ab und kippe eine halbe Flasche Malzbier dazu. Den Rest trinke ich XD.
Ich schäle dann die Schalotten und schneide sie in grobe Streifen. Zusätzlich werden Pilze geputzt und geviertelt. Beides kommt mit in den Topf. 
Anschließend Würze ich die ganze Sache noch ordentlich und mach den Deckel drauf, damit das Gulasch ca. 2 Stunden bei kleinster Flamme durchziehen kann.
Dann mache ich eine kleine Mehlschwitze, um die Soße etwas anzudicken und schmecke nochmal gut ab.

Wir essen dazu immer Gnocci und Gurkensalat. 
YamYam. 

[Aktion] Top Ten Thursday # 210

Mich hat es nun auch gepackt und ich bin beim TTT dabei:

Jeden Donnerstag gibt es nun ein Thema zu den zehn Bücher vorgestellt werden.
Eine lustige Aktion mit einem einfachen Prinzip.

Themen und Regeln, sowie die anderen Teilnehmer sind auf Steffis Bücher Bloggeria zu finden.
Thema # 209: 10 Bücher aus dem HEYNE Verlag

1)Mit dir an meiner Seite von Nicholas Sparks.
Ich habe ein paar Bücher von diesem Autor gelesen und war leider nie wirklich begeistert. Außer bei diesem Buch. Ich habe sowohl beim Buch, als auch beim Film bitterlich geweint. Toller Roman und überhaupt nicht vorhersehbar.

2)Das Bild von Stephen King
Die Thematik, die in diesem Roman behandelt wird, hat für mich einen ganz besonderen Wert, weil ich mich schon oft damit auseinandergesetzt habe. Bei Stephen King Büchern bin ich normalerweise immer etwas vorsichtig, weil mir viele einfach nicht gefallen, aber bei diesem hat wirklich alles gestimmt.

3)Das Lied der Dunkelheit Peter V. Brett
Ich habe es bis jetzt so oft in der Hand gehabt, aber noch nie angefangen. Leider ist es dieses Jahr auch nicht mehr geplant. Ach, mein SuB ist für mich einfach zu groß.

4)Sixteen Moons - Eine unsterbliche Liebe von Kami Garcia
Auch noch nicht gelesen! Aber ich guck mir den Trailer zum Film so gerne an ^^

5)Plötzlich Fee - Sommernacht von Julie Kagawa
Ich habe es schon lange lange vor mit hergeschoben diese Reihe anzufangen und nachdem ich diesen Monat den ersten Band gelesen habe, muss ich die Reihe unbedingt zeitnah zu Ende lesen ♥

6) Engelsnacht von Lauren Kate
Eine Reihe über die ich irgendwann mal eine Rezension gelesen habe und mir sie daraufhin in mein Regal gestellt habe. Das Cover gefällt mir nicht so gut und es schreckt mich ehrlich gesagt auch ein bisschen ab, damit anzufangen. 

7) Wächter der Nacht von Sergej Lukianenko
Ich habe damals die Verfilmung vom ersten Teil im Kino gesehen und habe die Bücher seitdem auf meiner Wunschliste rumfliegen. Letztes Jahr habe ich mir dann die ersten drei Bände als Schnäppchen zugelegt, bin aber bis jetzt - wie bei vielen anderen Büchern - noch nicht dazu gekommen rein zu lesen.

8) Lycidas von Christoph Marzi
Habe ich vor kurzem gelesen und hat mir leider gar nicht gut gefallen. Es ist hier an der Umsetzung gescheitert. Die Grundidee war eigentlich klasse. Man hätte mehr rausholen müssen.

9) Blutspur von Kim Harrison
Ich habe das Buch (und die dazugehörige Reihe) damals von einer ganz lieben Kollegin ans Herz gelegt bekommen. Die ersten beiden Bände sind auch schon bei mir eingezogen und von mir verschlungen. Das ist aber leider auch wieder so lange her, dass ich wahrscheinlich eine Reread starten muss, sobald ich die Reihe fortsetzten möchte.

10) Merle-Trilogie - Das steinerne Licht
Ich besitze die Trilogie noch aus dem Heyne-Verlag. Kai Meyer hat jedoch oft den Verlag gewechselt in seiner Karriere und so gibt es auch Bücher von im, die bei Loewe, Bastei Lübbe und aktuell bei carlsen verlegt wurden.

Nun habe ich es am Ende doch geschafft 10 Bücher zusammen zu trommeln. Ich habe erst dran gezweifelt...
Was habt ihr alles von HEYNE in eurem Regel und haben vielleicht Übereinstimmungen?

Mittwoch, 27. Mai 2015

[Rezi] Final Cut von Veit Etzold

Genre: Psychothriller
Erscheinungstermin: 01.05.2012
Verlag: Bastei Lübbe
ISBN: 9783404166879
448 Seiten
Kaufen: hier
Autor: Veit Etzold
Serie: nein



Er stellte die beiden Kanister mit der dunkelroten Flüssigkeit auf den modrigen Boden des Kellers, zog sich den schwarzen Gummianzug aus, knüllte ihn zusammen und schleuderte ihn ins Feuer. “ – Erster Satz

Die Aufmachung:
Das Cover sieht im ersten Moment sehr vielversprechend aus. Der schwarze Hintergrund auf dem sich die roten Striche abzeichnen ist schlicht und macht trotzdem Lust auf die Handlung. Ich habe mir die Geschichte als gekürzte Hörbuchversion genehmigt und muss sagen, dass die Stimme von Franziska Pigulla gut gewählt ist, um Spannung zu erzeugen. (Die deutsche Stimme von Agent Scully bei Akte X). Jetzt nachdem ich das Buch durchhabe, muss ich sagen, dass ich den Titel nicht ganz gelungen fand. Hier hätte man sich durchaus ein paar mehr Gedanken machen können.

Das Setting:
Der Autor hat die Handlung nach Berlin verlegt. Zwar bin ich als Krefelderin noch ein gutes Stück von Berlin entfernt, trotzdem ist es etwas beklemmend eine solche Geschichte zu haben, die in vertrauter Umgebung spielt. Bis jetzt konnte man immer den Kopf schütteln und sowas mit „Die verrückten Amis“ kommentieren. Das geht hierbei eindeutig nicht mehr.

Der Plot:
Der Plot war leider ziemlich vorhersehbar und flach gestaltet. Ich hatte keinen einzigen Moment während des Hörens das Gefühl, dass sich Spannung aufgebaut hat. Zudem waren die beiden Handlungsstränge, also der Kriminalfall und die Shebay-Geschichte, ziemlich schlecht miteinander verwoben, sodass sie sich erst am Ende kreuzten, als der Leser ohnehin schon wusste, worauf alles hinauslaufen würde.

Die Hauptprotagonisten:
Ich kann mich daran erinnern, dass es eine gegeben hat. Aber die war so farblos und stumpf, dass ich sie schon wieder verdrängt habe. Wenn man nun auch den Serienkiller als Hauptfigur bezeichnet, muss ich leider eingestehen, dass auch hier keine Punkte zu holen sind. Ich empfand seine Figur als sehr unrealistisch. Zum einen, weil seine Vorgeschichte etwas zu fahrig war und zum anderen, weil er auf der einen Seite so brillant erscheinen und auf der anderen Seite so viele Fehler gemacht hat. Das hat nicht zusammengepasst.

Die Nebencharaktere:
Leider auch total uninteressante Gestalten, die ich kaum voneinander trennen konnte. Die Opfer des Killers konnte man schon nach den ersten zwei Sätzen als solche identifizieren und die Polizisten vermischen sich zu einem Einheitsbrei.

Der Schreibstil:
Der Schreibstil war recht blutig, konnte jedoch nicht darüber hinwegtrösten, dass die Story und die Charaktere si wenig hergaben. Man konnte zwar merken, dass der Autor versucht hat ab und zu sehr philosophisch zu sein, aber irgendwie konnte sich das nicht durchsetzen.

Die Umsetzung:
War eigentlich in Ordnung. Das Hörbuch zumindest war schön inszeniert und einzig und allein die Stimme von Franziska Pigulla konnte mich bei der Stange halten. Ich bin im Endeffekt froh darüber, dass ich mir das Hörbuch in der gekürzten Fassung angetan habe.


Leider konnte der Autor mich nicht überzeugen und ich habe das Buch als einen schlechten Abklatsch der ohnehin schon schwachen Smoky Barret-Reihe von Cody McFadyen empfunden. Ich werde auch die anderen beiden Veit Etzold-Bücher von meinem SuB schmeißen und das Thema Psychothriller erstmal wieder auf Eis legen.

Dienstag, 26. Mai 2015

[Aktion] Gemeinsam lesen # 6


Eine Aktion von Weltenwanderer und Schlunzen-Bücher. Jeden Dienstag werden vier Fragen gestellt, wobei die ersten drei immer gleich bleiben und die vierte sich immer ändert. Mitmachen kann wer möchte. Denkt nur dran, dass solche tollen Aktionen auch immer von der Community leben. Rumschnüffeln auf anderen Blogs ist also durchaus erwünscht ;)

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?





Seite 346/460

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
Levis Fröhlichkeit schien sogar Parker zu entwaffnen.

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Ach Kai Meyer. Und schon wieder weiß ich, warum er mein Lieblingsautor ist. So kreativ und trotzdem so handwerklich überragend. Auch Asche und Phönix reiht sich nahtlos in die Bücher, die ich bisher von ihm gelesen habe ein.

4. Ist euch schon mal eine Art Missgeschick mit eurem Buch passiert, wie z.B. beim Baden ins Wasser gefallen, ein Getränk über das Buch gekippt oder vielleicht sogar mal "verlegt" und nicht mehr wieder gefunden?
Es gibt Geschichten in meinem Leben, die nicht erzählt werden sollten. Darunter fällt auch das Buch-Brathänchen-Massaker aus dem Jahr 2011...

[Rezi] Mai Tai One on von Jill Marie Landis

Genre: Krimi
Erscheinungstermin: 01.07.2011
Verlag: BelleBooks
ISBN: 9781611940442
228 Seiten
Kaufen: hier
Autorin: Jill Marie Landis
Serie: ja (Band 1)



They would have found the body sooner if it hadn’t been two-for-one Mai Tai Night. “ – Erster Satz

Die Aufmachung:
Ich muss hierzu sagen, dass ich ein Buch gesucht habe mit einem orangefarbenen Cover, dessen Titel das Wort Mai enthält. Es war gar nicht so einfach eines zu finden. Mit dem Cover von Mai Tai One On bin ich aber sehr zufrieden. Mir gefallen diese exotischen Accessoires, die zu sehen sind.

Das Setting:
Öfter mal was neues. Die Handlung hat auf einer hawaiianischen Insel gespielt. Leider kann ich nicht mehr sagen welche, weil die Lektüre auch schon wieder ein paar Tage her ist. Mir hat es jedoch gefallen. Vor allem die Tiki Godess Bar, die der Haupthandlungsort war.

Der Plot:
War meiner Meinung nach nicht ganz ernst zu nehmen, aber hat mir im Rahmen der Geschichte trotzdem gefallen. Es hat sich hier nun mal nicht um einen ausgeklügelten Psychothriller gehandelt, sondern einfach nur um leichte Lektüre mit einer kleinen Mordgeschichte.

Die Hauptprotagonisten:
Ich habe mich schnell an Emily oder auch Em gewöhnt. Sie hat aus ihrer Vergangenheit einiges mitgenommen, dass aber nicht übermäßig in die Geschichte mit eingeflossen ist. Zudem hat sie ihren eigenen Kopf und ist sehr loyal gegenüber den Menschen, die sie mag. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzten.

Die Nebencharaktere:
Was hab ich gelacht. Egal ob es die in die Jahre gekommenen „Hula Maidens“ oder der senile Onkel Luie war. Die Nebencharaktere waren einfach klasse. Ein kleiner Leckerbissen war der gutgebaute, feuertanzende Detektive Hier hätte gerne noch viel mehr Input kommen können.

Der Schreibstil:
Ich habe das Buch auf Englisch gelesen und hatte keine Schwierigkeiten irgendwas zu verstehen. Einzig und allein, die hawaiianischen Wörter, die ab und an auftauchten musste ich in ihrer Bedeutung nachschlagen. Hier war ich mir zusätzlich leider oft nicht sicher, ob es sich jetzt um eine englisches Wort handelte, dass ich nicht kannte oder ein Wort auf Hawaiianisch.

Die Umsetzung:
Die Geschichte war etwas oberflächlich und ich hätte mir wirklich mehr tiefe gewünscht. Vor allem bei der Ausarbeitung der Charaktere und deren Beziehungen zu einander. Vieles war nur mehr oder weniger angekratzt und kam viel zu kurz. Jedoch muss ich hier auch sagen, dass es in die Art der Geschichte gepasst hat. Es wurde mehr auf den Unterhaltungswert gelegt und war somit in Ordnung.


Mai Tai One on eignet sich hervorragend als leichte Lektüre für zwischendurch. Ich war relativ schnell mit dem Buch fertig, obwohl ich erwartet hatte, dass ich für ein englisches Buch länger brauche.

Montag, 25. Mai 2015

[Aktion] Montagsfrage # 8


Für mich wird es mal wieder Zeit, dass ich mich an der Montagsfrage von Buchfresserchen beteilige. Die Frage diese Woche lautet:

Liest du Bücher einzeln nacheinander oder auch mehrere parallel?

Eigentlich immer nacheinander. Da ich aber drei Medien habe, über die ich konsumiere (Print, ebook und Hörbuch) kann es auch schon mal vorkommen, dass sich bei mir etwas überschneidet, da ich zum Beispiel für verschiedene Arbeiten immer ein Hörbuch auf den Ohren habe.
Der Ausnahmefall ist noch, wenn mir ein Buch nicht gut gefällt und ich es trotzdem beenden will. Dann teile ich es mir in Leseabschnitte auf und verteile diese auf den Rest des Monats, damit ich mich nicht langweile und in eine Leseflaute abrutsche XD

Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr eine bestimmte Reihenfolge?

Dienstag, 19. Mai 2015

[Rezi] Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken von Sabaa Tahir

Genre:Dystopie/Fantasy
Erscheinungstermin: 15.05.2015
Verlag: Bastei Lübbe
ISBN: 978384660092
507 Seiten
Kaufen: hier
Autorin: Sabaa Tahir
Serie: ja (?) Band 1



„Mein großer Bruder kommt heim in den dunklen Stunden der Morgendämmerung, in denen sogar die Geister ruhen.“ – Erster Satz

Die Aufmachung:
Das Cover ist wunderschön und wirklich passend gestaltet. Man sieht die Augen einer „Maske“, in dessen rechten Auge sich das Gesicht eines Mädchens spiegelt. Unten am Rand sieht man eine Arena und einige Gebäude, die wahrscheinlich „Schwarzkliff“ der Haupthandlungsort der Geschichte darstellen. Mich hat das Cover von Beginn an gereizt und jetzt nach dem ich die Geschichte gelesen habe, muss ich sagen, dass es wunderbar passt.

Das Setting:
Wie schon erwähnt spielt sich die Handlung hauptsächlich auf Schwarzkliff – das Ausbildungslager der Masken – ab. Die Autorin schafft es hier eine sehr bedrückende Stimmung zu schaffen, die thematisch in der Handlung aufgegriffen wird. Die Schüler von Schwarzkliff erinnern hier an römische Legionäre, die durch entsprechend hartes Training und viele Bestrafungen zu Kriegern ausgebildet werden. Trotzdem kann man eine gewisse mythische Komponente wahrnehmen, die mit dem Eigenleben der Masken beginnt und später im Buch immer weiter ausgebaut wird. Dabei schafft die Autorin es, alles so geschickt einzuweben, dass man nicht von plötzlich auftretenden Fabelwesen o.ä. erschlagen wird.

Der Plot:
Ich habe noch nie etwas Vergleichbares gelesen. Die Geschichte hat mich seit der Leseprobe nicht mehr losgelassen und ich warte schon jetzt gespannt auf den nächsten Teil, bleibe jedoch nicht unbefriedigt zurück, weil der Band in sich abgeschlossen ist. Mich hat es fasziniert, wie die einzelnen Handlungsstränge ineinander verwoben sind und alles im richtigen Tempo vorangekommen ist. Zudem gab es keine Leerphasen, in denen ich mich gelangweilt habe. Was leider selten genug passiert.

Die Hauptprotagonisten:
Laia ist die weibliche Hauptprotagonistin und ein Kundige. Was sie in der Welt der Masken zu einem niederen Wesen macht. Anfangs ist sie sehr ängstlich und schüchtern. Sie mausert sich jedoch durch die Sachen die sie erlebt und die damit verbundenen Erfahrung zu einer Hauptfigur, mit der man sich gerne identifiziert. Elias ist der männliche Hauptprotagonist und eine Maske. Er sehnt sich nach Freiheit, die ihm als Krieger des Imperiums leider versagt ist. Auch er entwickelt sich während des Buches zu seinem Vorteil und ich könnte fast behaupten, ich hätte mich ein klein wenig verliebt, wenn diese Masken nicht so beängstigend wären…

Die Nebencharaktere:
Ich hatte es in der letzten Zeit oft, dass sich entweder die Haupt- oder Nebencharaktere als Schwachstellen entwickelt haben. Aber bei diesem Buch hat wirklich alles gestimmt. Die Nebencharaktere haben perfekt mitgespielt und die Handlung an den richtigen Stellen vorangetrieben, ohne diese dabei zu überlagern. Zudem haben sie ihre Geheimnisse gewahrt und sie erst zum Ende hin aufgedeckt, jedoch waren ihre Handlungsmotive fast immer nachvollziehbar.

Der Schreibstil:
Einfach nur flüssig und herausragend. Sabaa Tahir schafft es durch ihre Worte immer die richtige Atmosphöre aufzubauen. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Sodass ich, als ich es mit in die Wanne genommen habe eine gute halbe Stunde im kalten Wasser gelegen habe, weil ich nicht aufhören konnte zu lesen. Man merkt richtig, dass die Autorin ihr Herzblut in den Roman gelegt hat.

Die Umsetzung:
Man darf sich hier keine Illusionen machen. Saba Tahir hat ein totalitäres System geschaffen, in dem es eine ganz klare Rassentrennung und sehr strenge Regeln gibt. Wer die Regeln nicht befolgt, wird bestraft und das oft auf sehr grausame Weise. Jedoch muss ich hier sagen, dass nichts davon aufgesetzt wirkt. Es wurden keine Schockmomente geschaffen, nur um den Leser aus der Fassung zu bringen. Die Szenen passen einfach in die Geschichte und verdeutlichen, mit welchen Widrigkeiten die Protagonisten umgehen müssen.

Bonus:
Ich bin ja ein großer Fan von kleinen Dreiecksgeschichten. Und hier habe ich gleich zwei bekommen.

Ich kann schon jetzt mit Bestimmtheit sagen, dass Sabaa Tahir zu meiner Lieblingsautorin wird. Ich hoffe sehr, dass sie noch viele Bücher schreibt, die mir so ans Herz und an den Verstand gehen werden wie „Elias & Laia – Die Herrschaft der Masken“. Ich kann jedem nur empfehlen sich das Buch zuzulegen und auch umgehend zu lesen. P.S. Ich habe über Napster ins Hörbuch reingehört. Auch die Stimmen sind sehr gut gewählt.

Montag, 18. Mai 2015

[Special] skoobe die ebook-Flatrate.

skoobe ist eine knapp gesagt eine Leseflatrate. Für 9,99 im Monat können so viele Bücher gelesen werden wie man möchte. 
Ich bin im Oktober letzten Jahres auf skoobe aufmerksam geworden und habe mir die App auf mein Handy heruntergeladen.

Probieren geht über Studieren:
Sehr gut hat mir gefallen, dass man erstmal in Ruhe reinschnüffeln konnte. Ich konnte einen Monat kostenlos lesen und habe den zum Einstieg den halben Preis bezahlt.
Schließlich habe ich nochmal einen Monat umsonst bekommen. Hierzu gibt es einen Bonus wenn man einen Freund werbt, der nach einem ganz einfach Prinzip funktioniert. 
Für jeden Freund, den ich werbe, bekomme ich und besagter Freund einen Monat gratis, wenn der Freund bei der Registrierung meinen Code eingibt:
MGMWXENAL
Nur mal so als Wink mit dem Zaunpfahl XD


Wat kost' mich dad?
Es gibt drei verschiedene Tarife, die die länge der Offlinezeit bestimmen. Ich komme mit dem Basistarif sehr gut zurecht und mir ist daraus noch nie ein Nachteil entstanden. Falls man allerdings längere Reisen antritt, sollte man überlegen, ob man sich nicht für einen Monat hochstufen lässt, damit man länger Offlinezeiten hat.
Ich muss mich innerhalb von 24 Stunden wieder mit dem Internet verbinden und hatte bis jetzt noch nie Probleme damit.
Die Tarifübersicht findet ihr hier.

Userfreundliches Interface
Hier seht ihr meine Startseite mit den drei Büchern, die ich aktuell für diesen Monat noch lesen muss. Dadrunter befindet sich "Mein Skoobe". Hier sind meine Merklisten, in die ich meinen SuB eingeteilt habe. Die Listen können selbst angelegt und bearbeitet werden.











Unter der Rubrik "Diese Woche neu" findet ihr wöchentlich 70-100 neue Bücher. Ich wühle mich immer donnerstags am Abend durch die Neuerscheinungen und finde fast immer etwas.
Die Kategorie "Belletristik" ist, wie ihr sehen könnt auch nochmal eingeteilt. Man hier natürlich auch gezielt nach Autoren oder Büchern suchen.



Lesen mit der richtigen Einstellung
Meine derzeitige Einstellung sieht so aus. Ich bekomme die Seitenzahl angezeigt und habe ganz praktisch eine Uhr mit im Blickfeld. Hier kann man aber noch an den Einstellungen rumspielen. Zum Beispiel in weiß und Minischrift oder in schwarz mit riesigen Buchstaben.
Zudem gibt es ein Inhaltsverzeichnis, mit dem man direkt zu den Kapitel springen kann.



Die Vielfalt der Bücher
Ich selbst kann mich nicht beschweren, weil ich mir über skoobe einen beträchtlichen SuB zugelegt habe. Natürlich muss man sich im klaren sein, dass ein paar Verlage nicht im Programm sind. So habe ich zum Beispiel den carlsen und Loewe Verlag nicht finden können, aber Bastei Lübbe, blanvalet, Heyne und cbt lese ich gerne und diese sind auch mit zahlreichen Büchern vertreten.
Am besten ist es, wenn man selbst ein wenig auf Stöbertour geht, was ja mit dem kostenlose Probemonat wunderbar funktioniert.
Ich bin jedenfalls der Meinung, dass die ebook-Flatrate eine super Sache ist. Ich kann Bücher bzw. Reihen anlesen und wenn diese mir gefallen, stell ich sie mir als Print in mein Bücherregal. Sollte das nicht der Fall sein, habe ich mir Geld und nerven gespart. 

Hier habt ihr nochmal den Link, wenn ihr interessiert seid.


Sonntag, 17. Mai 2015

[Rezi] Die Chroniken der Unterwelt 5 - City of Lost Souls von Cassandra Clare

Genre: Urbanfantasy
Erscheinungstermin: 01.02.2013
Verlag: Arena
ISBN: 9783401066677
688 Seiten
Kaufen: hier
Autorin: Cassandra Clare
Serie: ja (Band 5)



City of Bones
City of Ashes
City of Bones
City of Fallen Angels

Simon starrte wie betäubt auf die Tür seines Elternhauses.“ – Erster Satz

Die Aufmachung:
Das Cover reiht sich nahtlos in die der vorherigen Bände ein. Zusammen sehen die Bücher wirklich gut aus. Leider finde ich auch hier den Titel wieder etwas verwirrend. Dieses City of… passt irgendwie nicht mehr so richtig. Ich kann aber verstehen, dass man daran festhalten wollte.

Das Setting:
Diesmal nehmen wir ein wenig Abstand von New York. Zwar spielt sich viel der Haupthandlung dort noch ab, aber wir bekommen auch Vendig, Paris und Prag zu „sehen“. Was mir mehr als gut gefallen hat.

Der Plot:
Ist in diesem Teil leider etwas schnarchig. Alles plätschert so vor sich hin, bis dann am Ende rasant das Tempo angezogen wird und die ganze Spannung, die in den ersten zwei Dritteln gefehlt hat, sofort die komplette Handlung einnimmt.

Die Hauptprotagonisten:
Clary Frey hat mir in den vorherigen Bänden sehr zugesagt. Leider kann ich das jetzt nicht mehr behaupten. Sie hat mich mit ihrer Naivität regelrecht zu Weißglut getrieben und ich musste mal wieder feststellen, dass ich ziemlich gewalttätige Gedanken gegen Hauptprotagonisten hege, die mir nicht gefallen. Zum Glück war es so, dass Simon – wie auch schon im Band zuvor – Clary als Hauptprotagonist abzulösen scheint. Die Geschichte baut sich immer stärker um ihn herum auf. Jace – nebenbei bemerkt – war so dämlich und weinerlich wie immer.

Die Nebencharaktere:
Ich liebe sie. Alle. Sie sind der Grund warum ich die Reihe überhaupt lese. +.+

Der Schreibstil:
Ich vermelde: Keine besonderen Vorkommnisse.

Die Umsetzung:
Auch hier ist mir aufgefallen, dass die Autorin immer nach demselben Schema vorgeht. Das macht die Geschichte auf der einen Seite super vorhersehbar, aber auf der anderen kann man sich darauf verlassen, dass am Ende wieder ein großer Knall die Handlung aufpeppt. Mich hat es durchalten lassen ;)

Bonus:
Wie immer Magnus und Alec. Awwwww. Die beiden sind so süß und müssen sich wenigstens noch mit echten Problemen rumschlagen.


Ich habe jetzt nur noch ein Buch, dann habe ich die Reihe beendet. Ich freue mich auf den letzten Band. Vor allem, weil ich dann Jace endlich von der Backe habe. Besonders freue ich mich dann darauf die Spin-Offs zu lesen. Das Konzept gefällt mir nämlich ziemlich gut.

[Rezi] Dämonentochter 1 - Verbotener Kuss von Jennifer L. Armentrout

Genre: Urbanfantasy
Erscheinungstermin: 10.03.2014
Verlag: CBT
ISBN: 9783570380437
430 Seiten
Kaufen: hier
Autorin: Jennifer L. Armentrout
Serie: ja (Band 1)




„Ich riss die Augen auf, als mein verrückter sechster Sinn meinen Körper mit Adrenalin überschwemmte.“ – Erster Satz

Die Aufmachung:
Das Cover sieht super aus. Die Blume mit diesem lilafarbenden Rauch auf schwarzen Hintergrund ist sehr hübsch. Leider konnte ich keinen Bezug zwischen der Blume und der Handlung herstellen. Der Titel jedoch ist auf gut auf den Inhalt des Buches abgepasst.

Das Setting:
Eine Kampfakademie für besondere mit sehr strengen Regeln. Hier muss ich glaube ich etwas weiter ausholen, weil es sich um eine Welt in unserer Welt handelt. Alles spielt sich bei uns auf der Erde ab. Aber die Charaktere leben in sogenannten Convenants – meistens Inseln – und somit von den normalen Sterblichen abgegrenzt. (Diese wissen natürlich nichts von deren Existenz). Die Menschen die im diesen Convenants leben, sind Nachfahren der Götter. Diese kann man auch wieder einteilen in Reinblüter und Halbblüter. Die Reinblüter sind geschätzt und hoch angesehen, während die Halbblüter entweder als Haussklaven oder als Wächter benutzt werden. Hier gibt es sehr strenge Regeln, die besagen, dass sich Reinblütter und Halbblüter nicht vermischen dürfen. Zudem laufen in der Außenwelt sogenannte Daimonen rum, die darauf aus sind, das Blut von Reinblütern und Halbblütern zu trinken, weil sich darin Äther befindet. Also bessere Vampire. Ich habe laaaange gebraucht, bis ich das alles verstanden habe. Das ganze kann meiner Meinung nach als Dystopie in der normalen Welt bezeichnet werden.

Der Plot:
Im ersten Band wird viel Zeit auf die Ausbildung der Hauptprotagonistin gelegt und ich habe mich stellenweise ziemlich gelangweilt, bis endlich etwas Action aufgekommen ist. Die Liebesgeschichte im Buch hat sich langsam entwickelt und war sehr gut dargestellt. Man hat richtig gemerkt, welche inneren und äußeren Einflüsse die Charaktere davon abhalten, sich aufeinander einzulassen und mir haben die vielen kleinen Anspielungen sehr gut gefallen.

Die Hauptprotagonisten:
Ich empfand Alexandira bzw. Alex als viel zu anstrengend. Sie ist in diesem Buch 17 und hat anscheinend die geistliche Reife einer 11-jährigen. Es sollte womöglich der Eindruck entstehen, dass sie unabhängig ist und sich nicht vorschreiben lässt, aber die Autorin ist leider über das Ziel hinausgeschossen. Alex wirkt bockig und scheint sich der Ernsthaftigkeit vieler Situationen nicht bewusst zu sein. Aiden hingegen ist etwas zu ernst, aber hier trotzdem noch glaubwürdig in seiner Rolle.

Die Nebencharaktere:
Diese waren irgendwie da. Ich habe hier keine besonderen Favoriten und kann eigentlich auch nichts Schlechtes über jemanden sagen. Wirklich prägend ist mir deswegen auch keiner in Erinnerung geblieben.

Der Schreibstil:
Er war angenehm zu lesen, jedoch nicht herausragend poetisch.

Die Umsetzung:
Hat mir leider nicht sehr gut gefallen. Diese Geschichte hat sehr viel Potenzial. Ich hätte mir vor allem gewünscht, dass die Grenzen zwischen Rein- und Halbblütern stärker herausgearbeitet werden. Hier können so viele Konflikte entstehen, die jedoch alle nicht beachtet wurden. Dies hätte die Härte dieses totalitären Systems besser zu Geltung gebracht.


Ich habe das Buch jetzt nicht mit Begeisterung verschlungen, kann aber auch nicht behaupten, dass es eine Verschwendung meiner Lebenszeit war. Ich werde definitiv die folgenden Bände noch lesen und der Reihe eine Chance geben, weil so viel Potenzial dahinter steckt, dass ausgebaut werden kann.