Samstag, 25. Juli 2015

[Rezension] Das italienische Mädchen von Lucinda Riley

Genre: Drama
Erscheinungstermin: 10.03.2014
Verlag: Goldmann
ISBN 9783442480098
496 Seiten
kaufen: hier
Autor: Lucinda Riley
Serie: nein



„Mein lieber Nico, es ist merkwürdig, eine so komplizierte Geschichte zu Papier zu bringen, obwohl Du sie möglicherweise niemals lesen wirst, und ich weiß auch nicht, ob das Schreiben über die Vergangenheit eher mir oder Dir nützen soll, mein Schatz.“ – Erster Satz

Die Aufmachung:
Ich bin seit neustem zu dem Schluss gekommen, dass ich nicht viel für Cover übrig habe, die ganz offensichtlich und dazu noch relativ schlecht mit Photoshop erstellt wurden, wie es hier der Fall ist. Die Landschaft gefällt mir sehr gut. Auch mit den Blumen, die ins Bild hängen, hätte ich mich noch anfreunden können. Nicht gefällt mir, dass Mädchen, dass einfach in die Szene gesetzt wurde, ohne auch nur die geringsten physikalischen Gesetzte im Bezug auf Lichteinfall und Schattenwurf zu beachten...

Außerdem: Warum benutzt man zwei verschiedene Formatierungen im Titel? Sowas macht mich wahnsinnig!

Der Plot:
"Roberto Rossini ist in seiner Heimat Neapel bereits ein umschwärmter Star und schenkt dem schüchternen Mädchen, das bei einer Familienfeier singen soll, kaum Beachtung. Doch als die ersten Töne den Raum erfüllen, kann er seine Augen nicht mehr von Rosanna lösen, so ein und einzigartig ist diese Stimme. Sechs Jahre später treffen Rosanna und Roberto an der Mailänder Scala wieder aufeinander - und gemeinsam treten sie einen unvergleichlichen Siegeszug durch die Opernhäuser der Welt an. Doch ihre leidenschaftliche Liebe wird zu einer Obsession, die sie für alles um sie herum blind werden lässt..." - Klappentext

Die Geschichte ist in etwa so langweilig, wie es sich aus dem Klappentext herauslesen lässt. Hätte ich dieses Buch nicht geschenkt bekommen und hätte es für eine Challenge lesen müssen, wäre es wohl auf meinem SuB verschimmelt.
Nicht nur, dass die Handlung total vorhersehbar war, hat sich auch keine Spannung aufgebaut, weil die Ereignisse einfach zu inszeniert wirkten. Ganz dem vorherrschenden Motto des Roman treu bleibend - nämlich der Oper - wirkte alles wie eine überkandierte Aufführung Guiseppe Verdi.

Die Protagonisten:
Die Protagonisten waren für mich überhaupt nicht greifbar und total flach. Zum einen wurde sich auf der Gefühlsebene kaum mit den Figuren auseinandergesetzt, zum anderen wirkten ihre Reaktionen oft sehr vorschnell und aufgesetzt.

Der Schreibstil und Umsetzung:
Mir hat die Umsetzung der Thematik nicht gefallen. Nicht nur die Handlung und die Protagonisten waren ziemlich mager, auch hat mir der Schreibstil nicht zugesagt, sodass ich mich eher durch das Buch gequält habe, als alles andere. 

Leider konnte mich das Buch überhaupt nicht überzeugen. Ich hätte es sogar abgebrochen, wenn ich nicht etwas mit der Challenge-Aufgabe in Verzug gewesen wäre. Etwas positives hat es jedoch. Ich kann wieder viele Bücher von meiner WuLi streichen, weil ich mit Sicherheit kein Buch mehr von der Autorin lesen werden. 

Kommentare:

  1. Hallo liebe Steffi,

    ich habe „Das italienische Mädchen“ auch erst gelesen und vorhin rezensiert und ich hoffe, es ist für dich okay, dass ich deine Rezension in meiner unter der Überschrift “Weitere Rezensionen zu vorgestelltem Buch” verlinkt habe? Falls nicht, melde dich einfach kurz bei mir und ich lösche dich wieder raus, ja? 😉 Hier der Link: Das italienische Mädchen - Lucinda Riley
    Alles Liebe ♥,
    Janine

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  2. Hallo Steffi,

    ui, das Buch schneidet bei dir wirklich nicht sehr gut ab. Und ich dachte, ich wäre schon hart mit meiner Kritik...
    Ich muss sagen, dass das italienische Mädchen das einzige Buch der Autorin ist, welches mir nicht zugesagt hat. Alle anderen Bücher spielen in einer höheren Liga, da kann dieses Buch wirklich nicht mithalten. Vllt solltest du Riley noch eine Chance geben, denn sie kann es besser, definitiv :)

    Liebe Grüße und eine schöne Adventszeit,

    Janine von LeseLiebe

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