Dienstag, 26. April 2016

[Aktion] Gemeinsam lesen # 22


Eine Aktion von Schlunzen-Bücher. Jeden Dienstag werden vier Fragen gestellt, wobei die ersten drei immer gleich bleiben und die vierte sich immer ändert. Mitmachen kann wer möchte. Denkt nur dran, dass solche tollen Aktionen auch immer von der Community leben. Rumschnüffeln auf anderen Blogs ist also durchaus erwünscht ;)

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?



166/409

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
Vielleicht sollte ich einfach abhauen.

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst? 
Das Buch liegt schon wieder viel zu lange bei mir rum. Ich stecke momentan in einer ganz miesen Leseflaute und hatte dazu auch noch ganz wenig Zeit. Jetzt hat sich um mich herum wieder alles etwas beruhigt und ich kann dem Buch wieder die Aufmerksamkeit zukommen lassen, die es verdient. Flavia ist einfach die Beste.  

4. Was war bisher in diesem Jahr dein Buchhilight?
Ich mag Fragen, bei denen man nochmal reflektieren kann, was man in letzter Zeit alles so gelesen hat ja unheimlich gerne. Obwohl ich mich bei dieser Highlightfrage gar nicht richtig festlegen kann.
Ich habe endlich die Skulduggery Pleasant-Reihe zu Ende gelesen, aber diese Bücher stehen für mich ohnehin außer Konkurrenz.
Weiter haben mich die ersten beiden Bücher der Lunar-Chroniken schwer begeistert. Wobei ich "Wie Blut so rot" noch eine Ecke besser fand.
Den letzten Band der Tribute von Panem kommt für dieses Jahr auch mit auf meine Highlightliste. Einfach weil ich an diesem Buch noch am längsten zu knabbern hatte und mich das Ende wirklich mitgerissen hat.

Ich habe zudem noch viele andere toller Bücher lesen können dieses Jahr, wie z.B. den letzten Band der Hollyhill-Trilogie, Witch Hunter oder auch den sechsten Band von Flavia de Luce. Wie ihr seht, habe ich wirklich keine Ahnung, was ich als DAS Highlight abstempeln soll^^

Freitag, 8. April 2016

[Rezension] Flavia de Luce 6 - Tote Vögel singen nicht von Alan Bradley

Genre: Krimi
Erscheinungstermin: 13.10.2014
Verlag: Blanvalet
ISBN 9783734100772
320 Seiten
Autor: Alan Bradley
Serie: Band 6/?




1) Mord im Gurkenbeet
2) Mord ist kein Kinderspiel
3) Von Halunken, Tod und Teufel
3) Vorhang auf für eine Leiche
5) Schlussakkord für einen Mord

7) Eine Leiche wirbelt Staub auf

„Eure Mutter wurde gefunden.“ – Erster Satz

!VORSICHT: KANN SPOILER ZU DEN VORHERIGEN BÄNDEN ENTHALTEN!

Die Aufmachung:
Ein typisches Cover für diese Reihe. Natürlich wieder mit Flavia in einer Situation, die im Buch beschrieben wird und der obligatorischen Katze, die eigentlich überhaupt nichts mit der Geschichte zu tun. Mir gefallen die kleinen Wölkchen sehr gut, die sich im Hintergrund befinden.

Das Setting:
Die Handlung spielt sich wieder hauptsächlich auf dem Familiensitz der de Luces "Buckshaw" ab. Ich  bin dieses Setting schon so sehr gewöhnt, dass ich mich hier richtig zu Hause fühle.

Der Plot: 
"Endlich: Die lang ersehnte Enthüllung! Was geschah mit Flavias Mutter? Es ist ein Frühlingsmorgen im Jahr 1951. Flavia de Luce hat sich mit ihrer Familie am Bahnhof von Bishop’s Lacey eingefunden, um die Heimkehr ihrer beim Bergsteigen in Tibet verschollenen Mutter Harriet zu erwarten. Als der Zug einfährt, nähert sich ein großer Fremder der elfjährigen Hobbydetektivin und flüstert ihr eine kryptische Botschaft zu. Einen Augenblick später ist der Mann tot – jemand aus der Menschenmenge hat ihn offenbar vor den Zug gestoßen. Ein neuer Fall für Flavia de Luce, die sich dieses Mal sogar in die Lüfte schwingt, um einen Killer zur Strecke zu bringen, und die endlich die Wahrheit erfährt über die Vergangenheit ihrer Mutter …" - Klappentext

Das Buch knüpft fast nahtlos an den letzten Teil an, der ja mit einer unglaublichen Nachricht für die Familie geendet hat.

Im weitern Verlauf müssen sich die de Luces und vor allem Flavia mit dem Tod ihrer Mutter auseinandersetzten und mit allem, was damit zusammenhängt. Hierbei tun sich einige Hinweise auf, die Flavia vor ganz andere Probleme stellen.
Mir gefällt hier besonders, dass die eigentlich Mordermittlung von vielen Ereginissen unterbrochen wird, die zwar alle zufällig, aber dennoch alltäglich sind. Der Plot ist wie auch in den anderen Bänden zuvor sehr authentisch. Man sollte jedoch nicht die Zufälle zählen, die Flavia fast alle in die Hände spielen und recht häufig auftreten.

Am Ende erfährt man ein ganzes Stück von Flavias Familiengeschichte und auch einige Rollen von Verwandten bekommen eine klarere Bedeutung. Es steckt wirklich viel mehr dahinter, als ich eigentlich gedacht habe und vieles aus den vorherigen Bänden ergibt jetzt einen gruseligen Sinn.

Der Romantikfaktor:
Der ist diesmal nur gaaaanz klein und äußert sich nur durch die Geschichte zwischen Flavias Eltern. Deren Romanze wird durch den ein oder anderen Rückblick in die Vergangenheit wieder aufgelebt. Außerdem ist es irgendwie herzzerreißend, wie Flavias Vater mit dem Tod der Mutter umgeht.

Die Charaktere:
Wie immer ist die Geschichte gewürzt durch viele schrullige Charaktere, die durch ihre Einzigartigkeit die Handlung anreichern. Neben der 11-jährigen Flavia, die zwar logische, aber oft auch naive Gedankengänge verfolgt, habe ich auch den schweigsamen Freund der Familie Dogger in mein Herz geschlossen. Für mich stellt er eine zusätzliche Vaterfigur da und er scheint immer zu wissen, was in Flavias Kopf vorgeht.

Die Umsetzung/Der Schreibstil:
Alan Bradley hat einen trockenen und analytischen Schreibstil, der zu Flavia passt und ihr erst richtig Leben einhaucht, vor allem da die Geschichte aus der Ich-Perspektive geschrieben ist. Man muss sich bei diesem Buch (und auch den anderen Büchern) nicht durch endlose Monologe über Gefühle quälen, die sich immer wiederholen. Stattdessen hat man einige Seiten, die mit chemischen Fakten gefüllt sind, die ich nie alle wirklich verstehe, aber dennoch das Buch anreichern. 
Wieder ein gelungener Teil der Reihe, der mich sehr begeistern konnte. Vor allem die Familiengeschichte hat sich als sehr spannend herausgestellt und ich freue mich schon auf den nächsten Band und die vielen anderen, die hoffentlich noch folgen. 

Donnerstag, 7. April 2016

[Rezension] Mein Herz zwischen den Zeilen von Jodi Picoult

Genre: Romantasy
Erscheinungstermin: 19.07.2013
Verlag: Baumhaus Verlag
ISBN 9783843210935
288 Seiten
Autor: Jodi Picoult






„Es war einmal in einem fernen Land, da lebte ein tapferer König und eine wunderschöne Königin.“ – Erster Satz

Die Aufmachung:
Das Cover ist ein klein wenig unruhig. Es soll wohl die zwei Seiten des Buches darstellen, aber mich erinnert das Cover eher an eine Spielkarte.

Das Setting:
Das Buch spielt zu gleichen Teilen in Amerika und in einer Märchenwelt, die sich im Buch des Buches befindet. Woooah!

Der Plot: 
"'Hilf mir!' Delilah kann es kaum fassen, als sie diese Nachricht in ihrem Lieblingsbuch findet. Oliver, der Held der Geschichte, hat diese Worte extra für sie in den Felsen geritzt. Zuerst hält sie sich für verrückt, doch schnell stellen Delilah und Oliver fest, dass sie über die Grenzen der Buchseiten hinweg miteinander sprechen können. Und damit nicht genug: Oliver vertraut Delilah an, dass er raus möchte aus seiner Buchwelt: Das echte Leben interessiert ihn! Und sowieso findet er Delilah süß und würde sie zu gerne küssen. Und Delilah? Die hat sich schon längst in Oliver verguckt und ist begeistert von der Idee, ihn aus seiner Geschichte herauszuholen. Aber wie sollen sie es schaffen, die Grenzen zwischen ihren Welten zu überwinden?" - Klappentext

Zu Beginn werden wir erstmal in die Märchenwelt von Oliver eingeführt. Wir bekommen etwas von dem Plot mit und erfahren, welche Figuren eine relativ große Rolle spielen. Schnell werden dem Leser auch die Regeln, nach dem die Geschichte funktioniert näher gebracht.

Im weiteren Verlauf versuchen die beiden Protagonisten immer wieder sich näher zu kommen und probieren verschiedene Methoden aus, die fast immer schief gehen, bis sie nahe am verzweifeln sind. Nebenbei wird das Buch im Buch immer wieder weiter erzählt, sodass der Leser nebenbei auch einblicke von dem gewinnt, was sich in der Märchenwelt abspielt.

Mit dem Ende bin ich dann nicht ganz zufrieden, weil mir viele Sachen einfach zu schnell gingen und ich einige Fragen nicht beantwortet bekommen habe. Aus diesem Grund bin ich sehr froh, dass ich schon den zweiten Band angefangen habe und sich in diesem gleich einiges klärt.

Der Romantikfaktor:
Der ist hier sehr hoch. Vor allem, da die beiden sich nicht wirklich nah kommen können und all ihre Versuche immer wieder scheitern. Die Szenen zwischen Delilah und Oliver sind somit ziemlich dramatisch, weil sich beide immer wieder dessen bewusst sind.

Die Charaktere:
Der weibliche Hauptcharakter Delilah ist relativ durchschnittlich und ich habe an ihr auch nicht viel zu meckern, bis auf die Tatsache, dass ich den Namen total dämlich finde.

Der männliche Hauptcharakter Prinz Oliver ist ein klein wenig egozentrisch und hat nicht viel für die Belange seiner Mitmenschen übrig bzw. bekommt erst immer sehr spät mit, was sich in seiner Umgebung abspielt. Trotzdem ist er sehr charmant und scheint alle um sicher herum sofort einzunehmen. Mein Fall ist er allerdings nicht.

Die Umsetzung/Der Schreibstil:
Der Schreibstil ist locker und leicht. Total angenehm zu lesen und überhaupt nicht flapsig. Mir hat allerdings noch irgendwie eine "böse" Komponente in dem Buch gefehlt, sodass die beiden von irgendwas bedroht werden. Das hat die Spannung des Buches etwas zu kurz kommen lassen.

Das Buch an sich ist etwas lasch, aber ein netter Zeitvertreib für alle Buchlinge unter uns, die auch schon mal davon geträumt haben, sich einen Lieblingscharakter aus einem Buch raus zu holen. 

Mittwoch, 6. April 2016

[Rezension] Für immer Hollyhill von Alexandra Pilz

Genre: Romantasy
Erscheinungstermin: 29.02.2016
Verlag: Heyne HC
ISBN 9783453270282
384 Seiten
Autor: Alexandra Pilz

Band 1: Zurück nach Hollyhill
Band 2: Verliebt in Hollyhill


„Wie meinen Sie das, sie ist noch nicht zurückgekehrt?“ – Erster Satz

Die Aufmachung:
Oh ich liebe es, wie die Bücher aussehen. Dieser Scherenschnitt, der schon einiges über das Zeitalter verrät, in die es die Protagonisten verschlägt und dazu diese knalligen Farben, die die Reihe einfach unverwechselbar machen. Was ich allerdings nicht verstehe: Warum haben die ersten beiden Teile ein Lesezeichenbändchen und dieser nicht?

Das Setting:
Diesmal verschlägt es unserer Helden in die 20er Jahre. Zwar bleiben sie fast ausschließlich in dem kleinen Dorf Hollyhill im englischen Dartmoor, aber trotzdem ist das Setting ganz einzigartig.

Der Plot: 
"Zwei Mal schon hat Emily mit dem englischen Dorf Hollyhill Abenteuer in anderen Zeiten erlebt. Doch jetzt ist sie schweren Herzens nach Hause zurückgekehrt, wild entschlossen, ihre große Liebe Matt zu vergessen und einfach ein ganz normales Leben zu führen. Ein Leben mit ihrer Oma und ihrer besten Freundin Fee. Aber wo steckt die eigentlich? Sie wird doch nicht …? Doch, Fee ist kurzerhand in den Flieger gestiegen und hat Hollyhill gefunden. Und noch während sich Fee in den umwerfend charmanten Cullum verguckt, reist der Ort in die wilden Zwanzigerjahre. Emily muss hinterher! Denn dort lauert große Gefahr: Matt ist dabei, eine riesige Dummheit zu begehen. Nicht nur sein Schicksal, sondern das von ganz Hollyhill steht auf dem Spiel. Kann Emily das Dorf und den Jungen retten, den sie über alles liebt?" - Klappentext

Alles beginnt wieder mit Emily, die ihre verschwundene Freundin Fee zu erreichen versucht und gleichzeitig das Dorf und ihren Matt vermisst. Ich habe mich so sehr auf den dritten Teil gefreut und hatte aus diesem Grund auch kaum Probleme wieder rein zu kommen.

Nachdem die Ereignisse angelaufen sind und sich Emily wieder in Hollyhill befindet, wird man wir in den anderen Bänden zuvor auch erstmal wieder vor jede Menge Rätsel gestellt, die einem den Kopf rauchen lassen. Da sich aber auch die Ereignisse die Klinke in die Hand geben, ist es nicht immer so einfach sich auf eine Sache zu konzentrieren und man vergisst vieles wieder, bis es zur Sprache kommt. Was sehr gut von der Autorin gemacht wurde.
Zudem gibt es viele Stellen im Buch, die einen ziemlich hohen Gruselfaktor haben, vor allem, weil man es in so einem Jugendbuch kaum erwartet.
Das ominöse Rätsel, das alle auf Trapp hält und erst auf Seite 200 geknackt wird, hatte ich allerdings schon auf Seite 70-90 entschlüsselt (halt direkt beim ersten auftreten). Boar kam ich mir schlau vor ^^

Das Ende war ein klein wenig unausgereift. Es wurden während der Handlung viele Anspielungen gemacht, auf die dann aber schließlich nicht mehr eingegangen wurde und ich habe bis zum Schluss noch auf eine spannende Handlungswende gewartet, aber es hat sich tatsächlich alles so entwickelt, wie man erwarten konnte.

Der Romantikfaktor:
Obwohl sich zwischen Emily und Matt nicht viel abspielen konnte - weil er ja die meiste Zeit des Buches durch seine Abwesenheit geglänzt hat -, hat mich die Geschichte zwischen Cullum und Fee entschädigt. Hierbei war ich total überrascht davon, wie natürlich sich alles entwickelt hat, sodass die Romanze überhaupt nicht kitschig war, sondern total glaubwürdig.

Die Charaktere:
Mittlerweile kenne ich mich mit Hollyhill und den Charakteren ziemlich gut aus. Wo ich beim ersten Teil noch bemängelt habe, dass die Charaktere am Anfang ein wenig zu überzeichnet auf mich wirken, hatten sie in diesem Band mehr Raum und man konnte mehrere Facetten von ihnen kennen lernen, sodass auch diese glaubwürdiger wurden.

Die Umsetzung/Der Schreibstil:
Ich mag den Schreibstil der Autorin sehr gerne. Er ist nicht herausragend gut und sie wirft nicht mit Weisheiten um sich, aber ihr Stil ist in seiner Einfachheit einfach perfekt, um solche tollen Geschichten wie Hollyhill zu erzählen. Frau Pilz schmückt nicht viel aus, sondern konzentriert sich auf die Fakten. Was im Umkehrschluss bedeutet, dass wir viel Geschichte auf Recht wenig Seiten komprimiert haben, ohne, dass auch nur das kleinste bisschen Langeweile aufkommt.

Mal ganz abgesehen davon, dass ich total glücklich bin dieses Jahr schon wieder eine Reihe abgeschlossen zu haben und somit meinem Jahresziel immer näher rücke, kann ich diese Reihe wirklich nur empfehlen. 

Dienstag, 5. April 2016

[Verlosung] Regenbogen der Lieblingsbücher_April


Ein viertel des Jahres ist bereits um, ist das zu fassen? 

Und ich weiß, dass einige schon lange auf die nächste Farbe warten. Leider musste ich einige Zeit aussetzten, weil mich eine böse Grippe dahingerafft hat und ich es viel zu anstrengend fand, am Pc zu sitzen und zu bloggen. 

Für alle die diese Aktion noch nicht kennen:
Hierbei geht es darum, dass jeden Monat eines eurer Lieblingsbücher in der vorgegebenen Coverfarbe vorgestellt wird. Ihr sollt natürlich fleißig die Webetrommel für euer Lieblingsbuch rühren und die anderen Teilnehmer gerne auch auf ältere Bücher hinweisen, die unbedingt gelesen werden müssen. Sucht euch also euer Lieblingsbuch mit überwiegendem Cover in der vorgegeben Farbe, erstellt einen Beitrag dazu und postet euren Link unten in den Kommentaren.

Ich sammle die Beiträge fleißig und stelle euch am Ende des Monats alle Bücher und Teilnehmer vor. 

Ein besonderes Extra: Ich verlose jeden Monat mein Lieblingsbuch unter allen Teilnehmern dieser Aktion.

Hier kommt ihr zu den bisherigen Beiträgen:
Ankündigung: Januar/Schwarz
Sammelpost und Gewinner: Januar/Schwarz
Sammelpost und Gewinner: Februar/Rot
Sammelpost und Gewinner: März/Orange

Die Farbe für Febraur ist: GELB

Mein Buch für diesen Monat ist: 



Zurück nach Hollyhill von Alexandra Pilz

Ich habe die Zeitreisetrilogie erst vor kurzem beendet und bin ziemlich angetan von der Reihe. Der Plot in jedem Buch ist ziemlich spannend und man rätselt wirklich bis zum Ende mit. Ich mag Zeitreiseromane generell ziemlich gerne, weil man da immer seinen Grips ein wenig anstrengen muss. Deswegen verlose ich diesmal die Taschenbuchausgabe von "Zurück nach Hollyhill" unter allen Teilnehmern. Ist es nicht schön gelb? 

"Wie weit würdest du gehen, um das Geheimnis deiner Herkunft zu lüften, den Jungen deiner Träume zu bekommen und deine Freundin zu retten? Für die 17-jährige Emily werden diese Fragen plötzlich entscheidend, als sie nach dem Abitur in das geheimnisvolle Dartmoor reist, um das Dorf ihrer verstorbenen Mutter zu finden. Ein Dorf, das auf keiner Karte eingezeichnet ist. Das jedoch genau der Junge kennt, der in Emily von der ersten Sekunde an Gefühle auslöst, die irgendwo zwischen Himmel und Hölle schwanken ... Eine packende Zeitreise, die Spannung und Magie mit den Träumen und Sehnsüchten junger Leserinnen nach der ersten Liebe, Abenteuer und der Suche nach den eigenen Wurzeln verbindet" - Klappentext

Und jetzt her mit euren Beiträgen. Ich freue mich auf eure Bücher. 


Teilnahmebedingungen: 
Ihr müsst mindestens 18 Jahre alt sein oder die Zustimmung Eurer Erziehungsberechtigten vorweisen. 
Das Gewinnspiel läuft vom 05.04.2016 bis einschließlich dem 29.03.2016. 
Ihr seid einverstanden, dass im Gewinnfall Euer Name öffentlich bekannt gegeben wird. 
Im Gewinnfall müsst Ihr Euch selbst innerhalb von einer Woche bei mir melden, ansonsten verfällt der Gewinn. 
Eure Daten werden nicht an Dritte weitergegeben und nach dem Versand umgehend gelöscht. 
Eine Barauszahlung ist nicht möglich. 
Für auf dem Postweg verloren gegangene Ware übernehme ich keine Haftung! 
Versand nur innherhalb Deutschlands

Samstag, 2. April 2016

[Rezension] Wanderer E-Box von Amelie Murmann


Gerne: Zeitreiseroman/Fantasy
Erscheinungstermin: 03.12.2015
Verlag: Impress
ISBN 9783646601831
530 Seiten
Autor: Amelie Murmann
Serie: jein (E-Box - Zwei Bände im einen)

„Alles begann mit Schwärze.“ – Erster Satz


Die Aufmachung:
Ich mag das Cover eigentlich sehr gerne. Es ist schön schlicht und sagt mit der Sanduhr trotzdem schon etwas über den Plot aus.

Das Setting:
Der größte Teil der Handlung spielt sich in der Palaestra ab. Eine Schule für Wanderer, die durch Ort und Zeit reisen können (sollten).

Der Plot: 
"Von hochnäsigen Elite-Internaten hält die sechzehnjährige Emilia normalerweise gar nichts, aber die »Palaestra Viatorum« hat es ihr wirklich angetan. Leider hat sie mit ihrer bodenlos schlechten Kunstnote keine Chance, das gigantische Gebäude jemals von innen zu sehen. Denkt sie zumindest. Bis sie eines Tages auf deren stellvertretenden Schulsprecher Max trifft und zu einer ungewöhnlichen Aufnahmeprüfung eingeladen wird. Denn die Palaestra ist kein normales Internat und Emilia ist kein normales Mädchen… " - Klappentext

Am Anfang lernen wir Emilia kennen, die gerade ihren Schulabschluss hinter sich hat und unbedingt auf dieses Eliteinternat möchte. Leider scheint ihre Kunstnote dafür nicht zu reichen. Eigentlich müsste man meinen, dass dies für die Protagonistin ein großes Problem darstellt, aber da sie zufällig von Max überrannt wird, der ihr einen Platz an der Schule anbietet, spielt die schlechte Kunstnote für die Handlung eigentlich überhaupt keine Rolle mehr. Wie man sieht verstrickt sich die Geschichte schon zu Anfang in einige logische Fehler, die leider auch nicht dadurch verschwinden, dass der Protagonistin diese selbst auffallen.

Im weiteren Verlauf der Story, lernen wir dann jede Menge flacher Charaktere kennen, die sich durch vermeintlich coole Sprüche den Wind aus den Segeln nehmen. Die Dialoge glänzen durch flapsige Kommentare und ich habe mich unweigerlich an eine Grundschulklasse erinnert gefühlt, die man mit ein paar Vokabeln bewurfen hat. Auch das Motto "Sex-Sales" wird hierbei sehr groß geschrieben. Klar kann man mir dieser Thematik offen umgehen, aber ich weiß nicht so recht, ob es eine Geschichte glaubwürdiger macht, wenn jedes zweite Gespräch sich um körperlich Attraktivität und Anziehungskraft dreht.

Von dem Ende habe ich dann auch leider nicht mehr soviel mitbekommen, weil ich sehr viel überlesen habe. Ich hätte das Buch auch abgebrochen, wenn ich nicht erst ein paar Tage zuvor soviel Geld dafür ausgegeben hätte.

Die Charaktere:
Ich habe vor ein paar Tagen die Hollyhilly-Trilogie zu Ende gelesen und irgendwie hatte ich das Gefühl, dass viele Charaktere aus "Wanderer" sehr schlechte Kopien davon waren. Allein die Hauptfiguren, die bei Hollyhill Emily und Matt heißen und bei Wanderer Emilia und Max hatten viel Ähnlichkeit miteinander.

Mich hat es wirklich stark geärgert, dass man solche E-Books nicht zurückgeben kann. Vor allem, da ich schon von manchen Hobbyautoren im wesentlichen bessere Geschichten gelesen habe. Irgendwie hatte ich bei diesem Buch nicht das Gefühl, dass vorher ein Plot ausgearbeitet wurde, sonder die Autorin einfach nur geschrieben hat, was ihr gerade so in den Sinn kam. Meiner Meinung nach ist das eine große Frechheit, so etwas auf den Markt zu bringen, weil gerade solche - ich möchte nicht sagen Bücher - einen schlechten Nachgeschmack hinterlassen und ein schlechtes Licht auf alle jungen Autoren wirft. 
Von mir gibt es an dieser Stelle ganz klar keine Leseempfehlung. Ich würde sogar so weit gehen und von dem "Buch" abraten.

[Verlosung] Regenbogen der Lieblingsbücher März/Orange


Die März-Farbe Orange war gar nicht so einfach zu lösen für die meisten, trotzdem gefällt mir die Auswahl ganz gut. 













Damit ihr auch diesmal alle Informationen erhaltet, findet ihr im folgenden die Teilnehmerliste und die Verlinkungen zu ihren Beiträgen:

Charleen von Charleen's Traumbibliothek mit Hummeln in Herzen
Lena von Awkward Dangos mit Plötzlich Fee
Marina vom Bücherpfötchen mit Nach dem Sommer

Die Auslosung:

Und hier haben wir den glücklichen Gewinner, der sich über Skulduggery Pleasant freuen darf.


Herzlichen Glückwunsch! Sende mir deine Adresse bitte an steffuka@gmail.com, damit ich dein Rumo-Paket für dich fertig machen kann ;)