Mittwoch, 23. Dezember 2015

[Lesen] Lesend & Blubbernd durch die Weihnachtszeit by Anka_Tag 3


Heute ist Tag 3 des Weihnachtslesevents bei  Anka. Ich freue mich über die heutigen Tagesaufgaben und auf mein tolles Buch. Zum Glück habe ich mir eines ausgesucht, dass richtig gut ist. 

23.12.2015
17.43 Uhr
Uff heute war ein sehr langer Arbeitstag und ich bin froh, dass ich jetzt heute Abend frei habe und mich auf das Leseevent konzentrieren kann. 

Tagesaufgaben:
1) Setze dir heute Morgen dein persönliches Leseziel für den Tag (z.B. 100 Seiten, 1 Stunde pure Lesezeit, aktuelles Buch beenden) und versuche es bis um Mitternacht zu erreichen
2) Besuche mind. 3 Blogs, die du auf der Teilnehmerliste findest und hinterlasse jeweils mind. 2 Kommentare unter verschiedenen Beiträgen (kein SPAM bitte, aber das versteht sich von selbst, oder?)
3) Hast du deine Umgebung schon weihnachtlich dekoriert? Präsentiere uns deine Lektüre in einem weihnachtlichen Setting! (ich freue mich auf viele Fotos, gern auch bei Instagram & Co. mit unserem Hashtag #blubberxmas versehen)

Also mein Ziel für heute muss ich in zwei Etappen teilen. Zum einen möchte ich gerne die restlichen 50 Seiten, die gestern noch von der Tagesaufgabe übrig geblieben sind zu Ende lesen und ich mag gerne heute noch 100 zusätzliche Seiten runterspuhlen. Also ist mein Ziel für heute Bis Seite 433 zu kommen.

Jetzt begebe ich mich erstmal auf Blogtour^^.

19:20 Uhr:
Meine Blogtour ist durch und ich habe noch keine einzige Seite gelesen, weil ich nebenbei mit den Kindern noch Transformers gucke. Wir haben Popcorn, Heimkino und Malzbier für unseren Kinoabend. Ich werde aber jetzt trotzdem ein bisschen in meinem Buch blättern.

Meine heutigen drei besuchten Blogs:

Zuvor habe ich aber noch das Bild von meinem Buch und seinen Geschwistern als Weihnachtsbaum, um die dritte Aufgabe ebenfalls abhacken zu können und mich somit auf mein Buch stürzen zu können:


Dienstag, 22. Dezember 2015

[Lesen] Lesend & Blubbernd durch die Weihnachtszeit by Anka_Tag 2


Heute ist schon Tag 2 des Weihnachtslesevents bei  Anka. Ich freue mich über die heutigen Tagesaufgaben und auf mein tolles Buch. Zum Glück habe ich mir eines ausgesucht, dass richtig gut ist. 

22.12.2015_Tag2

Tagesaufgaben:
1) Lies mindestens 100 Seiten in deinem aktuellen Buch 
2) Besuche 5 Blogs, die du auf der Teilnehmerliste findest und hinterlasse jeweils 1 Kommentar (kein SPAM bitte, aber das versteht sich von selbst, oder?) 
3) Such dir aus deinen 5 besuchten Blogs 1 aus, den du bisher noch nicht kennst, schau ihn dir in Ruhe an und fülle folgenden Steckbrief aus: 
Blogname: 
Name der Bloggerin / Name des Bloggers: 
Ich habe mich für diesen Blog entschieden, weil...: 
3 Infos, die ich über den/die Blogger/in herausgefunden habe: 
3 Bücher, die der/die Blogger/in gelesen hat (du darfst gern die jeweiligen Rezis verlinken): 
Das gefällt mir besonders gut auf dem Blog: 
Eine Gemeinsamkeit mit dem/der Blogger/in: 
Ideen/Anregungen/Vorschläge/Wünsche: (ob du diesen Steckbrief in deinen Update-Post einbindest oder für die Blogvorstellung einen eigenen Beitrag veröffentlichst, bleibt dir überlassen)

09:17 Uhr 
280/700 Seiten
Ich habe diesen morgen schon mit 50 wundervollen Seiten aus Skulduggery gestartet. Und endlich sind die toten Männer wieder da. Ein Haufen von Helden, über die in den vorherigen Bänden immer nur gemunkelt wurde. Sie sind wieder da ♥.

Jetzt gehe ich ein wenig auf Blogtour und werde die Tagesaufgaben 2 + 3 erledigen, weil ich nicht weiß, wie erledigt ich heute nach der Arbeit sein werde und dann auch lieber noch die restlichen 50 Seiten inhalieren möchte, bevor ich in hoffentlich abenteuerliche Träume springe. 

Meine besuchten Blogs:


Und hier mein ausgefüllter Steckbrief: 
Lesemaus87 von Rebecca Reiss
Ich habe mich für diesen Blog entschieden, weil ich das Design toll finde und wir anscheinend im selben Jahr geboren sind. Es war eine spontane Entscheidung.

Rebecca ist ein Engelfan. Rebecca hat im April die deutsche Fantasy Autorin Aileen P. Roberts getroffen, die leider diesen Monat viel zu jung gestorben ist. Ihr Blog ist schon über zwei Jahre alt.  

Ein Buch, dass ich eigentlich lesen wollte, mich dann aber nicht getraut habe, weil ich wirklich extreme Angst vor solchen Einrichtungen habe. 

Weil auch ich der Meinung bin, dass man dieses Buch gelesen haben muss, egal welches Genre man sonst liest. Es hat mich auch sprachlos zurückgelassen.

Einfach ein toller Jugendroman, der auch mich begeistert hat. Unsere Gedanken wabbern hier vollkommen im Einklang.

An Rebaccas Blog gefällt mir besonders gut, dass er sehr authentisch ist. Sie macht nicht viel Trara um Aktionen oder sonstige Sachen, sondern postet einfach ihre ehrliche Meinung zu den Büchern. Schön zu lesen waren die Beiträge über die Buchmessen. Vor allem wegen der vielen Fotos. 

Rebecca hat Nick aka "Der Buchtoaster" auf der FBM getroffen. Nick hat mir im Rahmen einer Challenge im November 2014 - oh mein gott, ist das schon so lange her? - drei Bücher von meinem SuB ausgesucht, die ich lesen sollte. Außerdem sind wir beide von 1987. Best Year Ever ♥ 

Zum Schluss fehlt noch meine Anregung. Ich würde mir wünschen, dass du - liebe Rebecca - eine Willkommen oder Über mich Seite bei dir einrichtest, damit man dich ein wenig besser kennen lernen kann, wenn man auf deinem Blog unterwegs ist. Sonst kann ich nur sagen: Mach so weiter und bleib wie du bist. 

10:16 Uhr
So nachdem ich mich jetzt wieder auf den Blog rum getrieben hab  wie ein kleiner Streuner. Werde ich jetzt erstmal tanzend meine Wohnung auf Vordermann bringen und dann etwas zu essen kochen, damit mein Freund sich nachher den Bauch vollschlagen kann, wenn er nach Hause komme. 
Dann geht es zur Arbeit und wir sehen uns hier erst heute Abend wieder. 

Gestern:
Gerne würde ich euch den Post von gestern hier präsentieren, aber denn habe ich leider gerade gelöscht, weil ich Eule wohl noch nicht richtig wach bin. 

Deswegen hier kurz die Zusammenfassung meines Tages gestern:
Ich habe gestern 230/700 Seiten von meinem Buch "Skulduggery Pleasant 8 - Die Rückkehr der toten Männer" gelesen.


Zudem habe ich gestern folgende andere Teilnehmer besucht:


Samstag, 19. Dezember 2015

[Rezension und Reihenrückblick] House of Night 12 - Erlöst von P.C. Cast

Genre: Romantasy
Erscheinungstermin: 23.10.2015
Verlag: Fischer
ISBN 9783596031368
528 Seiten
kaufen: hier
Autor: P.C. Cast
Serie: ja (Band 12 - Abschluss)




„Mir war noch nie so düster zumute gewesen.“ – Erster Satz

Die Aufmachung:
Die House of Night-Reihe sieht im Regal ziemlich nett aus. Einheitlich reihen sich die zwölf Bände aneinander und die Schrift der Titel in den leuchtenden Farben sticht hervor. Auf den Covern sieht man immer einen oder mehreren der Protas und die Taschenbücher liegen zudem gut in der Hand. Die Schriftgröße ist angenehm und lässt die Seiten nur so dahin fliegen.

Das Setting:
Die Geschichte der Reihe spielt in Tulsa, in einem sogenannten House of Night. Hier wohnen gezeichnete Jungvampyre, die darauf warten sich zu richtigen Vampyren zu wandeln. Sie leben hier zur Schule und werden von den Vampyren betreut und unterrichtet. Sie brauchen nicht zwingend das Blut von Menschen, um zu überleben, aber sie trinken es ganz gerne. Sie leben mit den Menschen in "friedlicher" Koexistenz und beten Nyx, die Göttin der Nacht und des Mondes an. 

Der Plot:
Die junge Zoey Redbird wird gezeichnet und macht sich auf den Weg in das House of Night in Tulsa, um dort ihr neues Leben anzutreten. Schon bald stellt sie fest, dass sie nicht nur mit dem harten Schulalltag eines Teenager zurecht kommen muss, sondern, dass es dunkel Mächte gibt, die sich ihrer Göttin in den Weg stellen und das Gleichgewicht zwischen Licht und Dunkel zertören wollen.
Dabei muss sie es mit blutdürstigen Vampyren, Rabenmenschen, Unsterblichen, mächtigen Stieren und einer Irren Hohepriesterin aufnehmen, die sich ihr in den Weg stellen.

Ich hoffe, ich konnte jetzt soweit die Reihe gut zusammenfassen, ohne zuviel zu verraten.

Die ersten Bücher der Reihe haben sich wirklich hauptsächlich auf die Magie konzentriert, die die Vampyre antreibt das System war relativ einfach zu überblicken und man hat sich nach einiger Zeit daran gewöhnt, dass die Vampyre eher an einen Hexenzirkel erinnern, als an diverse Blutsauger, die man so aus Funk, Fernsehn und ...Fliteratur kennt.

In den späteren Bände hatte ich immer das Gefühl, dass die Autorin immer wieder einen drauf setzten musste und deswegen in verschieden Mythen gewildert hat, um die Story irgendwie zu stricken. Das wirkte zeitweise so, als ob der ganze Plot recht unüberlegt zusammengestellt wurden war. Das hat mich in der Mitte der Reihe sehr schwer gestört.

Am Ende hat alles wieder eine etwas strengeren roten Faden bekommen und ich konnte mich mit dem Plot wieder soweit anfreunden, dass ich die letzten Bände wieder ziemlich gut fand. Ganz zum Schluss wurde ich allerdings wieder etwas enttäuscht, denn der große Endkampf, auf den man im Prinzip schon die gesamte Zeit gewartet hatte, war so schnell vorbei, dass ich zuerst dachte, ein paar Seiten überblättert zu haben. Hier hätte der Geschichte ein bisschen mehr Bums und Drama ganz gut getan.

Generell konnte man sich aber nicht über fehlendes Drama beschweren. Sowohl epische, als auch kitschige Szenen haben sich ohne Unterlass aneinander gereiht, sodass mir aus den Seiten förmlicher der Glitzerstaub entgegen sprang.
Es gab aber auch Szenen, die so grausam waren, dass ich mich gefragt habe, ob ich gerade tatsächlich ein Jugendbuch in den Händen halte.

Die Charaktere:
Mit der Hauptprotagonistin hatte ich anfangs so meine Probleme. Hauptsächlich deswegen, weil sie vier oder fünf Männer/Jungs um sich hatte und es mit der treue da auch nicht so genau nahm. Als sie dann in einem der späteren Bände ihre "wahre" Liebe fand, konnte ich das nicht mehr richtig ernst nehmen, weswegen ich auch nicht das Gefühl bekommen habe, dass die beiden zusammengehörten.

Die Nebencharaktere waren leider oft sehr überzeichnet und somit nicht richtig ernst zu nehmen. Nachdem auch klar wurde, dass alle austauschbar waren, war die gesamte Charakterkonstellation etwas wirr. Leider konnte mich auch kaum einer von ihnen wirklich überraschen.

Was mich noch ein wenig gestört hat, war, dass alle irgendwie zwangsverkuppelt werden werden mussten.

Die Dialoge waren oft ziemlich gestellt und voller Extreme. Entweder viel zu flapsig oder sehr hochtrabend. Trotzdem konnte man sich recht schnell an die daran gewöhnen. Wenn man sich einmal darauf eingelassen hat, dann hat man durchaus seinen Spaß mit den Charakteren und gewinnt sie doch irgendwie lieb.

Die Umsetzung/Schreibstil:
Der Schreibstil war sehr kurzweilig und die Bücher lassen sich schnell lesen. Die Umsetzung jedoch hat mir nicht so gut gefallen, eben weil in der Reihe sehr viele Elemente verbaut wurden und ich stellenweise die klare Linie vermisst habe. Meiner Meinung nach, hätte die Reihe gut um die Hälfte gekürzt werden können.

Ich bin froh, dass es nun endlich zu Ende ist. Bei mir stellte sich allerdings kein melancholisches Gefühl ein, wie zum Beispiel bei Harry Potter oder Percy Jackson, weil der letzte Band wirklich es armselig gestaltet war. Trotzdem konnte die Autorin einen tollen Schlussgedanken und auch Werte vermitteln, die in unserer Zeit viel zu oft vergessen werden. Disney sollte sich die Filmrechte an dieser Reihe sichern. Etwas kitschige Lala, würde dem ganzen noch die rosane Pummelfeekrone aufsetzten. ;) 


Mittwoch, 16. Dezember 2015

[Rezension] Das Feuerzeichen 1 von Francesca Haig

Genre: Dystopie
Erscheinungstermin: 26.10.2015
Verlag: Heyne
ISBN 9783453270138
480 Seiten
kaufen: hier
Autor: Francesca Haig
Serie: ja (Band 1)




„Ich hatte immer gedacht, sie würden nachts kommen, stattdessen ritten die sechs Männer zur heißesten Zeit des Tages über das Flachland.“ – Erster Satz

Die Aufmachung:
Das Cover fand ich von Anfang an sehr faszinierend. Das Omega-Brandzeichen und die Optik von verbrannten Papier passen passen gut zu der Thematik des Buches.

Das Setting:
Das Buch spielt ca. 400 Jahre in der Zukunft. Technologie und Elektronik sind verboten, weil es vor 400 Jahren eine große Explosion und ein Feuer gab, dass fast die gesamte Menschheit ausgelöscht hat. Seit dieser Katastrophe werden nur noch Zwillinge geboren. Ein Alpha und ein deformierter Omega. Die beiden werden getrennt und die Omegas in Siedlungen gesperrt und von der Alphagesellschaft ausgesondert. Trotzdem bleiben beide immer Verbunden. Stirbt der eine, stirbt auch der andere. 

Der Plot:
"Als Zwillinge geboren, zu Feinden erzogen Vierhundert Jahre in der Zukunft: Durch eine nukleare Katastrophe wurde die Menschheit zurück ins Mittelalter katapultiert. Es ist eine Welt, in der nur noch Zwillinge geboren werden. Zwillinge, die so eng miteinander verbunden sind, dass sie ohne einander nicht überleben können. Allerdings hat immer einer von beiden einen Makel. Diese sogenannten Omegas werden gebrandmarkt und verstoßen. Es ist die Welt der jungen Cass, die selbst eine Omega ist, weil sie das zweite Gesicht besitzt. Während sie Verbannung, Armut und Demütigung erdulden muss, macht ihr Zwillingsbruder Zach Karriere in der Politik. Cass kann und will diese Ungerechtigkeit nicht länger ertragen und beschließt zu kämpfen. Für Freiheit. Für Gerechtigkeit. Für eine Welt, in der niemand mehr ausgegrenzt wird. Doch die Rebellion hat ihren Preis, denn sollte Zach dabei sterben, kostet das auch Cass das Leben …" - Klappentext

Der Anfang der Geschichte war ziemlich dröge. Zum einen, weil die ganzen Einzelheiten über die Welt erklärt wurden und zum anderen, weil die Handlung ziemlich auf der Stelle stand und die Hauptprotagonistin zur Passivität gezwungen war. Dann gibt es eine Wendung der Handlung (nach guten 100-150 Seiten) und der spannende Hauptteil beginnt.

Der Hauptteil der Geschichte konnte mich packen und war sehr spannend gestaltet. Mir haben vor allem die vielen Konflikte gefallen, die die Autorin in die Geschichte eingearbeitet hat. Vor allem der Gedanke der Zwei-Klassen-Gesellschaft, die trotz aller Ablehnung sehr eng miteinander verbunden ist, hat mich fasziniert.
Die Handlung selbst wurde genau im richtigen Maß immer wieder entschleunigt und nahm dann wieder an Fahrt auf, sodass meiner Meinung nach keine großen Längen im Mittelteil der Geschichte entstanden.

Das Ende hat mir überraschender Weise sehr gut gefallen. Vor allem, weil ich was ganz anderes erwartet habe.

Von einer romantischen Liebesgeschichte kann man im Zusammenhang mit dieser Dystopie nicht sprechen. Die Protagonistin findet zwar eine Beziehung, aber diese nimmt nicht den kompletten Plot ein, sondern entsteht nebenher. Hier ist der Fokus wirklich auf die gegenwärtigen Probleme gelegt, was mir sehr gut gefallen hat.

Die Charaktere:
Mit Cass, der Hauptprotagonistin bin ich nicht ganz warm geworden. Ich empfand sie ein wenig zu emotionslos. Was vielleicht für den Aufbau der Geschichte ganz gut war, aber nicht für den Charakter selbst. Trotzdem kann ich ihre Handlungen absolut nachvollziehen und hoffe einfach, dass ich in den Folgebänden näher an sie herankomme.

Kib, dessen Rolle ich hier nicht näher erläutern will, weil es zuviel spoilern würde, hat mir sehr gut gefallen. Mit seinem Sarkasmus und seiner Art Situationen zu erfassen hat er die ganze Stimmung aufgelockert. Ich musste mehrmals über seine Sprüche schmunzeln. Trotzdem hatte ich das Gefühl, dass seine Figur nur mittel zum Zweck war, damit Cass über den langen Teil ihrer Flucht nicht allein sein musste, um sich - und uns - mit ihren Gedanken zu langweilen.

Piper und Zoe sind interessante Nebencharaktere auf die ich mich in den nächsten Bänden ganz besonders freue, weil ich in diesem ersten Teil noch nicht so viel Gelegenheit hatte die beiden richtig kennen zu lernen.

Die Umsetzung/Schreibstil:
Die Autorin hat es wirklich sehr gut hinbekommen mich mit ihrem Schreibstil zu begeistern. Sodas ich - nach dem langen Anfang - sehr schnell durch die Seiten geflogen bin. Sie hat viele Sachen direkt auf den Punkt gebracht und konnte die Handlung richtig gut vermitteln, was manchmal bei der Ich-Perspektive relativ schwer zu sein scheint. Auch die Welt, die sich ausgedacht hat, konnte ihren Einzelheiten voll packen. Die Regeln sind logisch und ich mag Logik. 
Für mich ein gelungener Auftakt einer Dystopie. Zwar an einigen Enden etwas Verbesserungswürdig, aber hierbei handelt es sich um meckern auf hohem Niveau. Mich hat das Buch auch ein wenig zum Nachdenken angeregt, vor allem jetzt in dieser Zeit, wo Menschen so drastisch in Klassen eingeteilt werden. Ich werde mir jedenfalls die anderen Bände auch auf die Warteliste setzen.

Danke an den Heyne Verlag für das Rezensionexemplar. 

Mittwoch, 9. Dezember 2015

[Kurzrezension] Kissed von Alex Flinn

Genre: Romantasy
Erscheinungstermin: 22.07.2011
Verlag: Baumhaus Verlag
ISBN 9783833900211
366 Seiten
kaufen: hier
Autor: Alex Flinn
Serie: ja




„Ich hab noch nie in meinem Leben eine Prinzessin gesehen.“ – Erster Satz

Die Aufmachung:
Die Cover der Reihe haben es mir ja ohnehin angetan. Schon Beastly hat mir gefallen. Schön schlicht und trotzdem immer mit einem Bezug zu dem Märchen, dass behandelt wird.

Der Plot:
"Der 17-jährige Johnny arbeitet in den Ferien im Schusterladen eines Hotels in Miami. Er glaubt, das langweiligste Leben überhaupt zu führen und ist sich sicher, dass er bis an sein Lebensende Schuhe reparieren wird. Heimlich träumt er aber davon, ein international bekannter Schuhdesigner zu werden. Als eines Tages die schöne Prinzessin Victoriana in dem Hotel absteigt, scheint sich das Blatt zu wenden. Sie bittet Johnny um Hilfe bei der Suche nach ihrem Bruder, Prinz Philippe, der von einer bösen Hexe in einen Frosch verwandelt wurde. Johnny hält Victoriana zunächst für verrückt und glaubt ihr kein Wort - bis sie ihm zwei magische Geschenke übergibt, die ihm bei der Suche nach dem verzauberten Prinz helfen sollen. Johnny macht sich auf den Weg, um den entführten Frosch zu retten - und erhält unerwartet Hilfe von seiner besten Freundin Meg ..." - Klappentext

Der Einstieg ist mir hier sehr leicht gefallen, obwohl man schon merkt, dass einige Komponenten aus den vorherigen Büchern fehlen. Im englischen wurden viel mehr Bände veröffentlicht und so hat man den Bezug zu einigen Personen überhaupt nicht und vieles wirkt willkürlich.

So hat ja im ersten Band (Beastly) die Hexe Kendra eine große Rolle gespielt, die in dieser Geschichte überhaupt nicht erwähnt wurde. Ich weiß aber, dass sie in einer Art Beziehung zu anderen Charakteren der Geschichte steht, was hier leider total unterging.

Mit dem Hauptteil bin ich leider auch nicht recht warm geworden, weil viele Handlungen einfach nur abgehackt wirkten und sich die Märchenbezüge so sehr gehäuft haben, dass mir stellenweise ganz schwindlig geworden ist. Ich habe jetzt überschlagen fünf Märchen gezählt, die sich in der Handlung versteckt waren.

Das Ende war auch irgendwie zäh. Spannend ohne Frage, aber mir haben die Charaktere des Prinzen und der Prinzessin so wenig zugesagt, dass ich froh war, als die Episoden mit diesen beiden vorbei waren.
Am Ende bin ich etwas enttäuscht, weil ich nach Beastly mehr erwartet habe. Vielleicht liegt das wie gesagt daran, dass im deutschen einige Übersetzungen der Reihe fehlen. Aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass nicht alle Fragen beantwortet wurden. Ich werde mir überlegen, ob ich mir den letzten Band "Magical" der Autorin auf Deutsch auch noch antue oder ob ich die komplette Serie nicht von vorne und auf englisch lesen soll.

Was meint ihr? 

Samstag, 5. Dezember 2015

[Rezension] Eine Handvoll Worte von Jojo Moyes

Genre: Roman
Erscheinungstermin: 01.01.2013
Verlag: Rowohlt
ISBN 9783499267765
512 Seiten
kaufen: hier
Autor: Jojo Moyes
Serie: nein




„Bis später, Kuss.“ – Erster Satz

Die Aufmachung:
Ein typsiches Cover von den Jojo Moyes Büchern. Die Figur im Scherenschnitt mit etwas farbigen Elementen vor einem weißen Hintergrund. Ist eigentlich nichts besonderes mehr, aber ich finde es trotzdem sehr schön.

Der Plot:
"Du sollst wissen, dass du mein Herz in deinen Händen hältst 1960. Jennifer Stirling müsste eigentlich glücklich sein: Sie führt ein sorgloses Leben an der Seite ihres wohlhabenden Mannes. Doch ihr Herz gehört einem anderen – und er bittet sie, alles für ihn aufzugeben. 2003. Ellie Haworth hat ihren Traumjob gefunden: Sie ist Journalistin bei einer der führenden Zeitungen Londons. Eigentlich müsste sie glücklich sein. Doch der Mann, den sie liebt, gehört einer anderen. Eines Tages fällt Ellie im Archiv ein Jahrzehnte alter Brief in die Hände: Der unbekannte Absender bittet seine Geliebte, ihren Ehemann zu verlassen und mit ihm nach New York zu gehen. Als Ellie diese Zeilen liest, ist sie erschüttert. Was ist aus den beiden und ihrer Liebe geworden? Sie stellt Nachforschungen an und stößt auf Jennifer: eine Frau, die alles verloren hat. Alles, außer einer Handvoll kostbarer Worte. Wer die Liebe nicht kennt, kennt nichts. Wer sie hat, hat alles. - Klappentext

Ich habe vor kurzem dem Film "Briefe an Julia" gesehen und konnte viele Parallelen ziehen, nur dass das Buch von Jojo Moyes ungleich besser ist.

Der Anfang der Geschichte beginnt damit, dass wir Ellie kennen lernen, die den Brief von damals findet und beginnt zu recherchieren. Kaum hat man sich an die Protagonistin gewöhnt, schwenkt die Erzählung in die Vergangenheit zu Jennifer Stirling und ihrer Liebesgeschichte.

Der Hauptteil besteht dann fast gänzlich aus der Geschichte der Vergangenheit. Diese spaltet sich auch wieder in zwei Erzählstränge. Anfangs ist das etwas verwirrend, aber schnell hat man sich daran gewöhnt und es fällt einem leichter die Episoden zu zuordnen.

Am Ende kommen wir wieder in das Jahr 2003 und die Handlungensstränge verbinden sich. Alle offenen Fragen werden beantwortet und es klärt sich, was mit den Personen aus der Vergangenheit passiert ist.

Ich empfand den Plot als spannend und bewegend. Zudem haben mich die Schicksalsschläge, die die beiden Hauptprotagonisten aus der Vergangenheitshandlung hinnehmen mussten sehr berührt. Oft hab ich nur den Kopf geschüttelt und mich gefragt, wie man soviel Pech haben und sich dann auch noch so oft verpassen kann.

Die Charaktere:
Die Charaktere der Geschichte waren wie gewohnt sehr gut ausgearbeitet. Ich konnte dies schon in den anderen Büchern von Jojo Moyes beobachten. Es ist als ob man wirklich Geschichten über wahre Menschen liest und keine ausgedachten Protagonistin vor sich hat.

Die Umsetzung/Schreibstil:
Zudem kann die Autorin sehr gut mit Worten umgehen. Ich bin jedesmal fasziniert davon, wie nahe mir einzelne Sätze gehen. Sie setzt die Worte einfach so, dass alles einen absoluten Sinn ergibt und die Szenen vor meinen Augen sofort Gestalt annehmen. Das ist wirklich HD-Kopfkino.
Ich muss zugeben, dass dieses Buch in meinen Augen nicht das Beste der Autorin ist, aber die Wertung liegt hier so nah beieinander, dass es kaum auffällt. Eine Handvoll Worte ist ein gutes Einstiegsbuch, denn danach kann man sich nur steigern. 
Aus diesem Grund empfehle ich es auch einfach pasuchal an alle Leseratten.

Dienstag, 1. Dezember 2015

[Rückblick] November 2015


Im November konnte ich wieder etwas Routine rein bringen und regelmäßiger posten. Leider konnte ich mich auf der anderen Seite nicht so gut zum lesen motivieren. Manchmal ist der Stapel so groß, dass er mich zu erschlagen droht und ich ignoriere ihn dann einfach ;) Zum Glück kommt im Dezember wieder etwas Ruhe rein und die 60 Std. Arbeitswochen sind vorbei. 

Statistik:
7 Bücher
2797 Seiten (93 am Tag)
3 Fantasybücher, 2 Liebesromane, 1 Liebeskomödie, 1 Dystopien, 1 Roman
Abgebrochen: 0

















Mein Highlight diesen Monat war:
Eine unsterbliche Liebe 1 - Kuss des Tigers von Colleen Houck
Ich hatte schon die Befürchtung, dass der November eher mau war, denn viele der Bücher waren durchschnittlich gut bis schlecht. Aber dann kam der Kuss des Tigers und ich konnte mich zum Ende des Monats nochmal richtig fallen lassen.

Mein Lowlight war:
Marked von Sue Tingey
Ich mag an dieser Stelle einfach nicht mehr viel dazu sagen. Das Buch hat mich einfach sehr enttäuscht.

Book Whisper: 96 Punkte
Gegenteile: (39/39) von (40/40)
Wälzer: 204 Punkte (12/6)
Find the Cover: 19/19 fertig
Sparfuchs-Challenge: 2,02 €
Chinesische Jahreskalenderchallenge: 68 Punkte
Regenbogenchallenge: 39 Punkte
Lovleybooks-Themenchallenge: 40/40
Task -Challenge: 8/36

Und was habt ihr diesen Monat so nettes gelesen?